Antifeministische Wiederaufrüstung Deutschland

Posted on April 16, 2011

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Die Kacke dampft in den Köpfen der Möchtegern-wieder-Frauenkontrolleure. Die Schweizer Männerhauser mit ihrem Organ der Antifemisten-AG bekommen Verstärkung in Deutschland durch eine entsprechende Herrenrechtsorganisation mit der „Familie“ auf dem Perseusschild.

Wiedereinführung des Familienoberhauptes und staatliche Scheidungsquote

Die neugegründete Interessensgemeinschaft Antifeminismus stellt politische Forderungen

  • Die neugegründete Interessensgemeinschaft Antifeminismus stellt politische Forderungen Nach dem Vorbild der Schweizer Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF) wurde jetzt auch in Deutschland eine solche gebildet (IGAFD), die eng mit dem Schweizer Männerbündnis zusammenarbeiten will.

Das „Schweizer Männerbündnis“ wurde gegründet von einem Mann, den schon der „Blick“ als Frauenhändler vorstellte. die qualität des Clubs ist entsprechend. http://www.blick.ch/news/schweiz/der-weiberlaesterer-betrieb-frauenhandel-125759

  • So hat man vor, „alsbald einen Internationalen Anti-Feminismus-Kongress in Deutschland auszurichten“, wie eine Medieninformation ankündigt. Langfristiges Ziel der Interessens-gemeinschaften ist die Überwindung des Feminismus, der „auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen werden“ soll.

Das patriarchale Rudelrecht der Puff- und Kinder-Porno-Kundschaft gedeiht prächtig auf dem Misthaufen der Männergewaltgeschichte

  • Eine Kampfansage ist das, wie das die Website der IG klar macht. Dem eigenen Anspruch nach einer „Entideologisierung“ des Verhältnisses von Mann und Frau wird sie nicht gerecht, wenn man sich davon eine eher nüchterne Lagebeschreibung und Zukunftsvorstellungen erwartet. Die in amtlichen Stichpunkten abgefasste Prosa des Programms für „eine echte Gleichberechtigung“ trägt den Stempel bitterer Enttäuschung und sentimentaler Überhöhung idealer Verhältnisse, die Fundamentalisten auszeichnet – und zum Teil auch deren unfreiwillige Komik.

Die Mischung aus Weinerlichkeit, Selbstmitleid und brutalem Drohgedröhne gegen Frauen ist die Duftmarke dieses Männerhaufens, der in der Schweiz schon drohte, die Adressen der Frauenhäuser zu veröffentlichen, ein krimineller Akt, gegen den Anzeige erhoben wurde.

  • Nicht die Männer, sondern die Familien stehen im Vordergrund der Forderungen, so wie sie formuliert sind.

Die „Familie“ als Schutzschild, mit der dieser Rohlingshaufen seine Blösse zu verdecken sucht, aber es stinkt unglaublich. 

  • Man spürt den angestauten Ärger über verlorene Prozesse und die Ohnmacht, wenn es etwa in der allerersten Forderung heißt, dass die Familie „vor staatlicher Bevormundung geschützt werden“ soll, was in Klammern mit dem „Schutz des privaten Raumes vor staatlichen Eingriffen“ präzisiert wird

Die Verkitschung der Herrenmenschenallüren als „Verzweiflung“  das erinnert mich an die Sülze um die moslemischen „Gefühle“, die immer „beleidigt“ sind, wenn man die Schariaregeln nicht als massgebend für unsere Recht „respektiert“.  Was hier mit „Familie“ gemeint ist, sind die feudalen patriarchalen Herrenrechte des alten Oberhaupts, das in den Demokratien abgeschafft ist, in denen auch Frauen Menschenrechte haben, was noch nicht bis in diese formidablen Bumsköpfe vorgedrungen ist. Hier brodelt die alte Gewaltbrunst von Möchteger-Frauenbevormundern, die ihre Privilegien zurückhaben wollen, das heisst die Frauenrechte abschaffen. Das sind die neue Mullahs, die sich gut mit dem Islam verständigen werden. Um ihre Ziele schneller zu erreichen, müssen sie nur konvertieren, dann nimmt die Schariajustiz ihre Interessen wahr. Die Frauenbevormunder reden von Schutz des privaten Raumes! 

  • ,,, und man spürt die Verzweiflung durch Geldnöte, welche Männer – nach einem noch immer wirksamen Rollenbild? – anders trifft, auf die sie öfter aggressiver reagieren, wenn Punkt 2 fordert, dass Familien vor „finanzieller Auszehrung“ geschützt werden sollen. Näher erklärt wird dies damit, dass „Familien nicht einerseits durch Steuern und Abgaben finanziell ausgetrocknet und anderseits nicht von staatlichen Transferleistungen abhängig gemacht“ werden dürfen. Und man spürt den engen, konservativen Geist, der mit steifem Nacken den Schutz der Familie vor „ideologischer Banalisierung“ fordert.

Gemeint ist die neue Familie des Mannes, nachdem der Frau und Kinder verlassen hat. Auch das Männerhaus der Schweizer Weltwoche plädiert dafür, dass die zurückbleibende Frau mit Kind(ern) keine Alimente mehr  bekommt – Kind in die Krippe zu Vater Staat und Mutter auf Jobsuche, weil der „Familienvater2 eine neue Familie hat. Man spürt die Herrenmenschen-mentalität, die die alten besitzverhältnisse weiderherstellen möchte.  Zu den Sympathisanten und Protektoren und Promotoern des erneurten sexhalfaschistischen Herrenrechts gehören Rechte wie linke antifeministische Ideologen. 

  • Als Stichworte werden hierzu geliefert: „Scheidungsinflation“,“Genderismus“, „Homo-Ehe“, „Homo-Adoption“. Der Primat der Ideologie vor der Wirklichkeit setzt sich entsprechend in der absoluten Ablehnung der „(sozialistischen) Kinderbetreuung in staatlichen Krippen und Kindergärten“ fort. Mit solchen Forderungen, denen jede Frischluftzufuhr fehlt, kann man keine echte Politik machen, sondern nur an Emotionen andocken, an ein Gruppengefühl der Ablehnung und bizarrer Ideen ähnlich wie die der Tea-Party-Bewegung.

Die Ideen sind nicht bizarrer als der gewöhnliche Faschismus, der in den Schädeln dieser Herrenmenschen brodelt. Wenn die Droh-Imponier-Hominiden mit Herrschaftsgelüsten über Frauen auf die Tränendrüsen drücken, finden sich genügend willige Weibchen, die dem Gezwänge nachgeben wie schon der Schweizer Nationalrat, der sich für das automatische sog. „gemeinsame Sorgerecht“ der Frauenkontrolleure aussprach, wobei sich die männerrechtkonformen Weiber dem Herren-recht beugten im Namen der „Gleichheit“.  Die deutschen Herrenmenschen werden noch deutlicher:  

  • Deutlich wird dies beim Punkt „Familienzerstörung“, wo man eine „Scheidungsquote“ per Gesetz auf 10 Prozent festlegen will. Der kleine Realitätsfunke dabei sorgt wenigsten für eine Vorstellung, die das Potential für viele Gags hat: „gegebenenfalls Wartelisten einführen“.
  • Auch die Gleichberechtigung wird im Programm kurz konkret angesprochen – weil das konservative Überprinzip in diesem Fall wichtiger ist: Die Antifeministen fordern die „Wiedereinführung des Familienoberhauptes“. Das würde die Familien wieder handlungsfähig machen (sind sie denn handlungsunfähig?). Diese hierarchische Grundordnung ist der IG Antifeminismus so wichtig, dass diese Funktion auch „für Frauen geöffnet wird“. „Bei der Eheschließung soll festgelegt werden, ob die Ehefrau oder der Ehemann die Funktion des Familienoberhaupts übernimmt.“

Die Familienzerstörer als Familienwächter. Die Ideen könnten aus dem Iran stammen, oder direkt aus dem Koran.  Wieviele Frauenhäuser braucht das Land?

  • Bei den Forderungen, die das Sorgerecht und den Unterhalt betreffen, ist die Erfahrungsspur von verlorenen Prozessen überdeutlich abzulesen: „Ehegattenunterhalt gibt es ohne Ausnahme nur für drei Monate“

Zahlen nur drei Monate, aber Sorgerecht lebensdlänglich auch für den nicht zahlenden Vater! Dieser Schamlosigkeit wollte die Schweizer SP-Bundesrätin Sommaruga einen Riegel schieben, worauf es empörte Männerreaktionen gab, von der BaZ bis zur Weltwoche solidarisierte mann sich gegen die Mütter. (Ein  Zeitgenosse liess sich im Kommentarbereich der BaZ eine Kostbarkeit einfallen, die für die Gesamtgesinnung steht, die diese Vaterrechtler gegen Mütter auszeichnet:  Er verwies auf den Waadtländer Fall der Entführung und Ermordung  zweier kleiner Mädchen durch deren Vater nach der Trennung und schloss daran die Drohung: dieser Fall zeige die Notwendigkeit, dem Vater das „gemeinsame“ Sorgerecht zu lassen. M.a.w. die Sorge des Vaters umd die Kinder ist so gross, das er sie lieber umbringt als sie der Mutter zu überlassen. Die Perversion und Verkommenheit dieser Erpressungsmentalität, die mit dem Verbrechen als Druckmittel argumentiert, wurde zwar als eine Ungeheurlichkeit erwidert, aber nur von Frauen.  Die weinerlich drohende Vaterbande fand das offenbar in Ordnung.)Die Vatersorge ist auch in Deutschland überwältigend, und sie hat den £Geruch eines durchsichtigen Feigenwblatts:.

  •  „Kein (gesetzlicher) Barunterhalt für Kinder (nur auf familiärer Basis vereinbart = Abweichung vom Wechselmodell) “ „Der Vater bekommt qua Zeugung das Sorgerecht wie die Mutter qua Geburt ohne Ausnahme“

Die Frau, die die Kinderbetreuung ohne Krippe und die Gratishausarbeit zu übernehmen hat nach dem braunen Gebräu in den Köpfen der Neo-Antifeministen (auf deren Seite auch linksfaschistische Alt-Antifmeinisten wie Amendt mit einheizen gegen Frauen und Frauenhäuser),  darf nach der Scheidung wieder auf Jobsuche nach jahrelanger Unterbrechung. D..h. die Bande will die Frauen zurück ins Haus haben mit der ganzen Barbarei des Scheidungsverbots (!!!), dazu noch Berufsverbot (keinerlei staatliche Hilfe zur Kinderbetreuung) und anschliessend an eine Scheidung (die der Mann weniger braucht, der sich seine Freundinnen nach Bedarf neben der Ehefrau halten kann, muss die Frau dann ohne alle Alimente auf den freien Arbeitsmarkt in Konkurrenz mit dem kinderfreien Mann, der aber dann noch die Kontrolle über Frau und Kind über die Scheidung hinaus verlangt. 

Kontrollrecht über Frau und Kind, um die er sich noch nie gekümmert hat, für jeden Asozialen und Kriminellen ab Geburt, ein Stück aus dem Tollhaus. Die Herrenmenschen wollen nicht nur während der Ehe als Oberhäupter (!)  über Frauen und Kinder bestimmen, nein, sie wollen auch nach einer Trennung weiterhin Frau und Kinder kontrollieren und  bevormunden können!  Nichts anderes bedeutet die automatische „gemeinsame Sorge“ gegen den Willen der Mütter, die bekanntlich oft gute Gründe haben, dem Mann nicht die Kinder zu überlassen und als die primär Betreuenden  das entscheidungsrecht haben müssen. Für den Kontakt reicht das jetzt schon bestehende Besuchsrecht nach gerichtsentscheid. Eine Automatik ist der reine Wahnsinn.   

  • „Mit Feministen redet man nicht, man bekämpft sie“, ist ein neuer Erfahrungsbericht auf der Webseite übertitelt

Mit Sexualfaschisten diskutiert man nicht, ausser man gehört selber dazu. Oder zu jenen mannshörigen Weibchentyp, der diesen Kreaturen, die auf Frauen in den Frauenhäusern losgehen, auch noch das „Geschprööch“ anbieten. Kitsch as kitsch can. “Dialog“ mit Gewalttätern im Frauenhaus gefällig? 

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