Stasislam – auf dem Weg zur Tränke der deutschen Medienkamele

Posted on März 20, 2011

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„Keine Angst vor der Scharia“  mahnt die „Zeit“

Der Humanistische Pressedienst befindet sich auf der Höhe der „Zeit“, die nach der tunesischen „Jasminrevolution“ treuherzig verkündete:

Bei soviel voll Gottvertrauen in einer einzigen Redaktion kann nichts mehr schief gehen.

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„Scharia und Demokratie sind vereinbar“ – Islamfunktionär Mayzek zur “Welt“
http://www.welt.de/politik/deutschland/article12692090/Scharia-und-Demokratie-sind-vereinbar.html
Im Interview mit der „Welt“ online erzählt der Islamagent Mayzek, dass die Scharia ganz falsch verstanden wird. Alle Urteile in islamischen Ländern nach islamischem Recht, wie sie z.B. der Gerichtshof von Teheran bestätigt, haben natürlich nichts mit der wahren Scharia zu tun, die Mayzek besser kennt als die Al Azhar und die Schule von Ghom, wenn es gilt dem dt. Dhimmi zu erklären, dass das islamische Recht nichts mit dem islamischen Recht zu tun hat. Die Welt kommt auch nicht auf die Idee, den Apologeten mit dem islamischen Zivilrecht zu konfrontieren und lässt sich von dem Augenwischer alle islamischen Rechtsregeln, die samt und sonders Zwangs- und Kinderehen legitimieren, als völlig beliebig und unverbindlich hinstellen. Wenn Apologeten von Ignoranten interviewt werden, dann lassen die Dhimmis sich von Islamagenten vorschreiben, was sie als islamisches Recht hier zu tolerieren haben und gefälligst als „demokratisch“ anzuerkennen. Der Dhimmi von der Welt weiss nicht mal, was die islamische „Menschenrechtserklärung“ von Kairo besagt und stellt einem Täuscher keine einzige Frage, die ihn aus dem Konzept bringen könnte. Die tödliche Toleranz ist mit gemeingefährlicher Ignoranz untermauert. Von solchen Interviews hat der Islamfunktionär nichts zu befürchten. Die von den Dhimmimedien systematisch kultivierte Verdummungs-strategie hat einen hohen Standard der Ignoranz erreicht. Eingeleitet und professionalisiert wurde die offizielle Islamverdummungsstrategie durch die Islamkonferenz von Schauble, an der Mayzek als Star aufprotzen durfte und KritkerInnen wie Kelek abgeblockt wurden. Jetzt findet diese systematische Verdhimmung ihre Fortsetzung in der Beweihräucherung der „Demokratie“ in den arabischen Ländern unter Vernebelugung des Islam. Dabei handelt es sich um mediale Rituale der gesundbeterei, die um so inbrünstiger abgespult werden, je weiter sich die islamische Realität von einer demokratischen Perspektive entfernt. Selbst wenn die ganze arabische Welt in Beterreihen vor Allah kniete, ohne dass in diesen geschlossenen Reihen ein Demokrat sich zu erheben eine Überlebenschance hätte, würden unsere Medien herausfinden, dass die Beter, deren Köpfe verdeckt sind, von hinten einzeln zu unterscheiden wären, und dass es so viele verschiedene Versionen des Islam gebe wie Beter am Boden und dass man von den betenden und brüllenden Massen und den Predigten die die Massen zum Hassen von Juden oder Dänen aufrufen, welche Aufrufe auch massenhaft befolgt werden, nicht auf einen einzigen Islam schliessen dürfe, denn alles was in den Moscheen gepredigt wird, hat nichts mit dem Islam zu tun, und die Moslems in den Moscheen haben nicht mit den Moslems ausserhalb der Moscheen zu tun, so wenig wie die Hinrichtung im Iran etwa mit dem islamischen Recht zu tun haben, dass sie vollstrecken.

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Zur Zeit keine Chance für die Abschaffung der Scharia in Ägypten

Ein wenig klarer durchblickt man die Dinge bei Quantara, dem deutschen Islamportal, wo man den Streit um die Scharia in Ägypten moderiert und noch ein paar Konzessionen an eventuell schariaskeptische Leser macht, d.h. die Sache noch „offen“ lässt, die gemäss Scharia allerdings feststehn. Ergebnisoffene Scharia gefällig’ In Ägypten habe die Streichung von Artikel zwei der Verfassung (Scharia) zur Zeit keine Chance, heisst es auch bei Befürwortern der Abschaffung, wie das Islamwerbeportal wissen lässt. Scharia abschaffen, aber nicht jetzt – so heisse es einstimmig auch bei ihren Gegnern.

Wann wenn nicht jetzt? Wann soll die Gesellschaft mit Schariarecht reif sein für die Demokratie? Abschaffen, aber noch nicht jetzt – das klingt irgenwie ähnlich wie „Später Abschalten“. Die Parallele dazu in Dhimmland heisst: Scharia, einführen, aber noch nicht – es wäre noch zu früh, wie der Islamverbandsmoslem Hisham Maizar in der Schweiz sagt und damit das Programm bekannt gibt. Zur rechten Zeit.

Abschaffen, aber nicht jetzt in Ägypten – ist das Pendant zur Einführung der Scharia in Europa. Wie soll unter geltendem Schariarecht die Demokratisierung vor sich gehen? Durch Ausschaltung der Demokraten? Was jetzt noch als spontaner Volkszorn gegen Reformer gilt, kann dann durch Schariagericht geregelt werden. Die Bevölkerung ist noch nicht reif, liest man,  was sicher realistisch ist.  Die eigentliche Frage ist aber, ob der Islam überhaupt demokratiereif sein kann und ob ein total demokratiewidriges Religionsgesetz in die neue Verfassung gehört. Die Journalisten, die die arabische „Revolution“ wie den Fall der Mauer bejubelten (etwa Wolfram Weimer in focus), haben ja auch nicht für die Beibehaltung der Stasi plädiert. Der Islam sitzt tiefer als die Stasi und ist nicht so leicht zu beseitigen. Scharia ist wie Stasislam, Staatsislam.

Und das soll „vorerst“ beibehalten werden?  Linke Antisemiten frohlockten bereits über die angeblich unvermeidlich bevorstehende „Änderung“ der Politik Israels, da sollte aber nichts „vorerst“ beibehalten werden;  die Scharia hingegen scheint heilig zu sein für die Quantaragenossen, die die Agenda von Quaradawi und Hamas sehr viel mehr zu schätzen wissen  als sagen wir die israelische Demokratie. Für die hat die auf Qantara verlinkte Bettina Marx (früher Korrespondentin für den DLF, mit chronisch „israelkritischer“ Schlagseite) nie solche wohlwollenden milden Worte gefunden wie Qantara sie für den islamofaschistischen Hassprediger und Hetzer gegen Israel, Quaradawi, aufbringt, dessen Treiben in Kairo (Ausschaltung von Journalisten etc. ), das man nicht völlig verheimlichen kann, allenfalls mit Scheinkritik bedacht und verharmlost wird.

Das Haupthindernis für die Demokratisierung der arabischen Länder, der Islam, kann in den islamophilen Medien gar nicht ädäquat angesprochen werden, denn ein Problem, von dem diese Medien spätestens seit dem 11. September 2001 unentwegt versichern, es sei erstens keins, zweitens gäbe es den Islam gar nicht, sondern nur ganz viele Versionen davon, kann ja nun keines sein. Der Eiertanz der Dhimmimedien um denKrater es nicht existierenden Islam, der inmitten der islamischen Gesellschaften der „befreiten“ Länder gähnt und weiter raucht, wird immer origineller. Die Medien haben den Islam der islamischen Länder auf die Muslimbrüder zurückgestutzt, und diese auf fiktive gemässigte Ausgabe, deren Vorhaben umso unbedenklicher sein sollen, je planmässiger sie vorerst nicht öffentlich bekannt gegeben werden. Aber selbst öffentliche Programm-Predigten auf dem Platz der „Revolution“ können die deutschen Medien nicht von der Existenz eines demokratiefeindlichen Islamprogramms überzeugen, denn sie haben sich nun mal in den Kopf gesetzt, dass es den Islam als Problem nicht gibt und dass er viel demokratischer ist als das Weltübel Israel, in dessen Politik sich jeder deutsche Israel-Experte kräftig einmischen darf, der wie Zumach und Konsorten weiss, was Israel jetzt zu tun hat, aber subito, zack zack Zumach spricht vom deutschen Medienkommando.
Die Unvereinbarkeit von Islam und Demokratie steht dabei nirgends zur Diskussion. Da der Islam keine Randerscheinung der arabischen Länder ist, werden die demokratischen Kräfte an den Rand gedrängt, wenns sein muss mit Steinen.   >http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-1330/i.html

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