Ordre islamique versus ordre public

Posted on Dezember 30, 2010

0


Rohes Recht

Ein Gemütsmorchel im Mäntelchen der Wissenschaft namens Rohe und eine gelehrige Gehilfin erklären uns die richtig verstandene Anwendung der Scharia – oder wie man das rohe religiöse  Recht veredelt und so lange zurechtbiegt, bis das säkulare Recht  sich ihm gebeugt hat

Was Katja Gelinsky von der FAZ an Schariakotau bietet, ist Kuschkultur as usual. Wo wäre die Autorin, die der Scharia so charmant entgegenlächelt, schon mit einem Protest gegen die Barbareien des Islam aufgefallen? Hier ein paar Kostproben aus dem unsäglichen Artikel (der auch von madrasaoftime gut kommentiert wird): 

  • Gelinsky: Deutsche Gerichte  wenden die Scharia an

(Wenn der Islamexperte und Ex-Moslem Sami Alrabaa das sagt, interessiert es die deutschen Medien allerdings nicht.)

  • Ein missverstandenes Reizthema: Der Umgang säkularer Rechtsstaaten mit islamischen Normen richtet sich nach Spielregeln des  Zivilrechts, die das  Individuum schützen.

Wer soll hier was „missverstanden haben? Seit wann schützen die Spieregeln des Zivilrechts das weibliche Individuum im Moslemmilieu vor den barbarischen Spielregeln der Scharia?  

  • (…) Die Scharia ist der Inbegriff der dem Islam zugeschriebenen Rückständigkeit. „Auch wer vom islamischen Recht kaum etwas weiß, hat nicht selten eine präzise Vorstellung davon“, bemerkt der Erlanger Rechtsprofessor und Islamwissenschaftler Mathias Rohe.

Ach so, dem fortschrittlichen Islam wird die Rückständigkeit der Scharia nur zugeschrieben von den Islamkritikern, oder wie meint die neuste Schariasachverständige, die uns  da noch  richtiges Schariaverständnis mit Rohe beibringen muss? 

  • Die Scharia wird gleichgesetzt mit grausamen Körperstrafen und der Tötung von Ehebrechern und Andersgläubigen. „Entspricht aber dieses Bild der Realität oder sagt es mehr über den Betrachter aus?“ Rohe wirft die Frage auf, ohne eine direkte Antwort zu geben.

Solche und ähnliche Sätze sagen viel über die Verfasserin und noch mehr über Professor Rohe aus.  Hier schreibt eine fleissige Gehilfin der Islamlobby, was der deutsche Gemütsmorchel Rohe den Dhimmis eintrichtert, die sich die Denkvorschriften über die Schönheit und Wahrheit der Scharia von den Apologeten vorbeten lassen. Und sie betet brav nach. Es könnte auch die gedehnte Crème-Stimme von Anne Will sein: „Hääärr Rooohe, iiist die Schariiia wiiirklich so schlimm??“ 

O nein, das muss ein Missverständnis sein. Wir haben die wahre Scharia noch nicht begriffen.  

  • Denn die Scharia lässt sich nicht auf einen Nenner bringen. In einem weiten Sinn umfasst sie die Gesamtheit aller religiösen und rechtlichen Normen einschließlich der Instrumente, diese Normen zu finden und auszulegen, lässt sich in Rohes grundlegendem Werk „Das islamische Recht“ nachlesen. Nach dem engen Verständnis werden nur Rechtsnormen des Islam, insbesondere Rechtsvorschriften des Familien-, Erb- und Strafrechts zur Scharia gezählt. Als „religiöses Erbe“ werde die weit verstandene Scharia von nicht wenigen Muslimen positiv bewertet, legt Rohe dar, während die eng verstandene Rechts-Scharia wegen menschenrechtswidriger Elemente bei vielen auf Anlehnung stoße.

Mit anderen Worten: Wer Rechtswidrigkeiten der Scharia beanstandet, hat nur ein „enges Verständnis“ von diesem ganz weit zu verstehenden Normensystem. Man darf nämlich auch die Nürnberger Gesetze nicht so eng verstehen, als wären sie schon die ganze Bandbreite des viel weiter reichenden NZ-Regimes. Auch die KZs wollen nicht so eng verstanden werden, wie der Protest gegen die Herrschaft der Rohlinge es tut. Da braucht’s schon die Weitsicht eines Rohe, um das grosse Ganze zu ermessen und in seiner wahren Bedeutung zu erfassen.

  • Wenn amerikanische Anti-Islam-Aktivisten allerdings suggerieren, es bedürfe eines verfassungsrechtlichen Scharia-Verbots, um Amputationen für verurteilte Diebe und Todesurteile für Apostaten zu verhindern, so führt dies in die Irre. Denn jedes Land bestimmt ohnehin souverän, in welchem Umfang fremdes Recht auf seinem Territorium gelten soll. „Es gibt keinen rechtlichen Multikulturalismus auf dieser entscheidenden Ebene“, betont Rohe. Andererseits führt die Globalisierung gerade in Einwanderungsländern zu einem „Import“ fremder Rechtsverhältnisse und Rechtsvorstellungen.

M.a.w. Die Rechtsfolklore mit Scharia gibt es nicht, aber in Deutschland wird sie angewendet…

  • Als Angela Merkel im Herbst landauf, landab verkündete, in Deutschland gelte das Grundgesetz und nicht die Scharia, wurde sie von Zivilrechtlern darüber aufgeklärt, dass die deutschen Gerichte gemäß dem Internationalen Privatrecht sehr wohl die Scharia anwenden – sofern ihre Bestimmungen in einem anderen Land geltendes Recht sind und dieses Recht für einen in Deutschland zu entscheidenden Rechtsstreit einschlägig ist. Die äußerste Grenze, bis zu der Gastländer einen solchen Import bei der Gestaltung privater Rechtsbeziehungen dulden, wird durch die Rechtsfigur des ordre public markiert. Wenn die Anwendung fremder Normen zu Ergebnissen führt, die gegen fundamentale Grundsätze der jeweiligen Rechts- und Werteordnung verstoßen, wird ihnen die Anerkennung versagt.

Was gibt es denn an den Normen des Eherechts der Scharia, das n i c h t gegen den ordre public verstösst? Die äusserste Grenze des intellektuell Zumutbaren ist längst überschritten.   

  • Konfliktfälle gibt es vor allem im Familienrecht, dem „Herzstück des islamischen Rechts“, wie die Schweizer Professorin für Privatrecht und Rechtsvergleichung Andrea Büchler schreibt. Charakteristisch für die islamrechtliche Regelung familiärer Angelegenheiten ist die geschlechtsspezifische Rollenzuweisung, die dem deutschen Verfassungsgrundsatz formaler Geschlechtergleichheit zuwiderläuft. Doch hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass „widerstreitende Prinzipien“ sowie die Verwurzelung islamischer Vorschriften im religiösen Recht „für sich allein genommen“ kein Hindernis für ihre Berücksichtung seien. Vielmehr komme es darauf an, ob die Anwendung islamischen Rechts zu Ergebnissen führe, die aus Sicht des deutschen Rechts zu missbilligen seien.

Wenn schon der BGH die Scharia grundsätzlich anerkennt (wie auch schon Jutta Limbach es einleitete, als sie die Anerkennung „anderer Normen“ als das GG empfahl, zitiert bei Spuhler-Stegemann), ja dann braucht nur noch eine Schweizer Rechtsprofessorin, die das „Herzstück des islamischen Rechts“ (was für eine herzige Annäherung an den harten Kern des islamischen Männer-Gewaltrechts) für Frau Gelinsky noch ein wenig zurechtrückt, so dass aus der Barbarei der Frauenversklavung eine bloss „geschlechtsspezifische Rollenzuweisung“ wird. Steinigung als Fortsetzung der Rollenzuweisung im Eherecht inbegriffen, sollte die Frau  die  „Rollenzuweisung“ des männlichen Vergewaltigerrechts im Zivilrecht nicht befolgen. Die Zwitschertauben wissen, welche Melodie erwünscht ist als Begleitmusik der Barbareien dieses Männerrechts. Das Gelinsky-Gezwitscher in Roheform zur Polygamie hört sich so an:         

  • So können muslimische Frauen, die im Ausland wirksam eine polygame Ehe geschlossen haben, hierzulande Unterhalts-, Erbrechts- und auch Rentenansprüche, die auf Beiträgen des Ehemannes beruhen, geltend machen, obwohl die Mehrehe in Deutschland strafbar ist. Dieser Widerspruch wird hingenommen, da die Frau sonst Rechte gegenüber ihrem Mann verlieren würde, auf die sie bei der Eheschließung vertrauen durfte. Auch die Verstoßung einer Ehefrau wird unter gewissen Umständen von deutschen Gerichten akzeptiert, sofern der sogenannte talaq im Ausland wirksam war. Für die Anerkennung kommt es darauf an, dass die Voraussetzungen für eine Scheidung nach deutschem Recht erfüllt sind und die Scheidung auch im Interesse der verstoßenen Ehefrau liegt.

Worauf die Frau oder das minderjährige Mädchen bei der „Eheschliessung“, zu der es nicht gefragt wird, „vertrauen“ darf an männlicher Kontrollgewalt und Polizeivollmacht im Haus, das erläutert Frau Gelinsky lieber nicht, Herr Rohe würde das gar nicht schätzen. Aus der Zwangsehe, mit der die Frauen dem Harem eines Haremsbullen nach seinem Bedarf an weiblichem Besitz einverleibt werden, wird eine Ehe, die die Frauen als vermeintlich freies Subjekt dieses Menschenhandels „geschlossen haben“. Sorgfältig vermeidet Frau Gelinsky, die Art der Eheschliessung zu beleuchten. Wie mag sie sich die Eheschliessung eines Kindes mit seinem Einkäufer vorstellen? Welcher Rohling schliesst was ab und wen ein??? Fragen, die Frau Galinsy niemals an Herrn Rohe richten würde, dazu ist sie zu zartfühlend.

Auch die Verstossungsscheidung durch dreimal Talaq-Sagen, versteht sich, ist für den BGH ebenso inbegriffen im ordre islamique, der hier als ordre publik serviert wird von Allahs medialem Dienstpersonal.

  • Neben dem „talaq“ ist die Braut- oder Morgengabe das „prominenteste“ islamisches Rechtsinstitut vor deutschen Gerichten. Das Zahlungsversprechen des Ehemanns an seine Frau ist wesentliches Element islamischer Eheschließungen. Auch unter gebildeten, gut integrierten Muslimen in Deutschland sei es durchaus üblich eine mahr zu vereinbaren, berichtet Nadjma Yassari, Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht. Der Bundesgerichtshof hat die Brautgabe als „ehevertragliche Zusage des Ehemannes“ anerkannt. Nadjma Yassari bescheinigt den Gerichten insgesamt vernünftige Arbeit in Verfahren mit Islambezug. „Vor allem in der zweiten Instanz werden die Fälle schon gut durchdacht.“

What next?

  • Sollte sich gesellschaftliche Pluralisierung durch Zuwanderung auch im Recht spiegeln?
  • Und wie können religiös-kulturelle Besonderheiten islamischer Prägung in westlichen Rechtsordnungen berücksichtigt werden? Praktische Bedeutung haben diese Fragen in Debatten über die Einführung islamischer Schiedsgerichte gewonnen. In der kanadischen Provinz Ontario führte die Schaffung eines „Sharia Court“, den islamische Traditionalisten als exklusive Schlichtungsinstanz für Muslime in Familien- und Erbrechtsangelegenheiten verstanden wissen wollten, nach Protesten dazu, dass die Anwendung religiös-rechtlicher Vorschriften in Schiedsverfahren stark eingeschränkt wurde. Prakash A. Shah, Dozent für Religion und Recht im internationalen Kontext an der Queen Mary University of London, bezweifelt allerdings die Wirksamkeit des Gesetzes. Es sei zu vermuten, dass islamische Schiedsinstanzen nun außerhalb geltenden Rechts operierten.

Da wird  treuherzig die Einführung von Schariagerichten („nur“ im Familienrecht, sprich  „nur“ mit menschenrechtswidrigen Folgen für Frauen…) aufgetischt, als gelte es, dergleichen auch schnellstens hier einzuführen, um dann festzustellen, dass es „Proteste“ dagegen gibt. Welcher Art die sind, woher die kommen, verschweigt Frau Gelinsky diskret, denn wer mit den Schariagerichten sympathisiert, kann kaum an Protesten interessiert sein. Geduld, sind die Schariagerichte auch hier erst voll in Betrieb inklusive den Strafgerichten, die als Dessert aufgetischt werden, Scheibchen für Scheibchen, dann kann auch Frau Gelinsky nähere konkrete Bekanntschaft mit ihnen machen, denn die Regeln der Scharia beschränken sich nicht auf die Gläubigen, sie haben auch ganz bestimmte „Rollenzuweisungen“ für die Ungläubigen. Wir brauchen dazu keinen Dozenten für Religion und Recht, um zu wissen, was die Scharia für uns vorsieht.

  • Ein Nebeneinander inoffizieller und offizieller islamischer Schlichtungsstellen existiert in Großbritannien. Seit 2007 gibt es dort das „Muslim Arbitration Tribunal“ (MAT) für Familien-, Erbschafts- und Handelsstreitigkeiten mit einer Handvoll Schlichtungsstellen in England und Wales. Die Schiedssprüche des MAT sind vor Gericht durchsetzbar – anders als die Entscheidungen der inoffiziellen Sharia Councils, die bei der Aushandlung islamischer Eheverträge mitwirken oder familiäre Streitigkeiten schlichten. Vorkämpfer der Extremismusbekämpfung wie der Islamwissenschaftler Denis MacEoin von der Londoner Denkfabrik Civitas befürchten, dass die religiösen Schiedsgerichte frauenfeindliche Milieustrukturen verstärken und die gesellschaftliche Kohäsion gefährden. Zuverlässige wissenschaftliche Untersuchungen dazu gibt es nach Auskunft von Prakash A. Shah bislang aber nicht.

Frau Gelinsky befürchtet das nicht, sie hat auch keine „zuverlässigen wissenschaftlichen Untersuchungen“ über die Auswirkungen der Schariagerichte auf die Frauenrechte…  ach woher soll sie denn wisssen, was Prof. Rohe nicht wissen möchte? Denn Prof. Rohe weiss sehr wohl, was das religiöse Rohlingsrecht für Frauen bedeutet, und es gefällt ihm gut.

  • Nicht zufällig haben sich Scharia-Schiedsgerichte gerade in Großbritannien etabliert. So verweisen Fachleute wie der amerikanische Anthropologe John Bowen auf die Prägung britischer Muslime durch die Rechtskultur von Herkunftsstaaten wie Indien und Pakistan, deren Familienrechtsordnungen von der Scharia dominiert würden. Die kulturelle und rechtliche Prägung von Muslimen in Deutschland sei dagegen eine ganz andere, gibt Mathias Rohe zu bedenken. Die Türkei als Heimatstaat der meisten hierzulande lebenden Muslime habe sich schon 1926 mit der Übernahme des Schweizer Zivilgesetzbuchs ausdrücklich von der islamrechtlichen Tradition distanziert. „Scharia-Gerichte in Deutschland würden der Rechtskultur der größten muslimischen Minderheit also nicht gerecht.“ Auch Nadjma Yassari, die selbst Muslimin ist, sagt, das geltende Recht biete genügend Möglichkeiten, kulturelle Vielfalt zu gestalten. Die große Mehrheit der in Deutschland lebenden Muslime scheint das ähnlich zu sehen. Forderungen, hierzulande Scharia-Gerichte zu schaffen, sind nach Rohes Beobachtungen eine „absolute Randerscheinung“.

Auf die Idee, dass die „Rechtskultur“ des Islam vom Islam geprägt ist, kommt die Frau Gnicht, die Herrn Rohe für eine grosse Kapazität hält, denn die Scharia, die es in Deutschland nicht gibt, aber angewandt wird, hat auch nichts mit dem Islam zu tun, den es auch nicht gibt, sondern der von Prof. Rohe richtig interpretiert wird.

  • Die juristische Diskussion weist auch eher in die entgegengesetzte Richtung. So kritisieren Wissenschaftler wie Rohe und Büchler, dass das deutsche internationale Zivilrecht zu häufig an der Staatsangehörigkeit der Streitenden anknüpfe, wenn zu entscheiden sei, ob deutsches oder ausländisches Recht anzuwenden sei.

Diese Unterwürfigkeit gegenüber fremdem Recht teilt die deutsche Justiz übrigens mit der Schweiz,  die sich der EU bereits  unterwirft, ohne  ihr beigetreten zu sein. (Vgl. >Patriarchale Rechtsregeln pro Prügelprimaten –  Bundesgericht liefert eine Schweizerin mit Kind einem serbischen Schläger aus. Hier geht es nicht um die Scharia, sondern um das sog. „Völkerrecht“….): 

  • Deutsche Gerichte seien gezwungen, „massenhaft“ ausländische Normen zu prüfen, die sie dann oft mühsam über den ordre public abwehren müssten.

Wie diese Abwehr aussieht, zeigt die Anerkennung des ordre islamique: dreimal talaq sagen und schon ist die Frau raus aus dem Haus, und die Polygamie wird ebenso anerkannt wie die Zwangsverheiratungen, auf denen sie beruht. Dass Rentenansprüche aus der Haremswirtschaft als Frauenrechte gerechtfertigt werden, ist ein makabrer Witz dieser Scharia-Justiz: statt die Polygamie strafrechtlich zu sanktionieren, wird sie noch prämiert. Man könnte die Frauen sehr wohl schützen, wenn mann wollte… wenn man den Mann zu Entschädigungszahlungen für das erlittene Unrecht der Sklavenhaltung verurteilen würde statt den Haremsbetrieb mit legalen Renten noch nachträglich zu legitimieren. Das ist wie Steuern aus Zuhälterei als rechtmässigem Einkommen. An den Menschenrechten der Frauen ist diese Herrenmenschen- Justiz zuallerletzt interessiert, die das Harembullenrecht legalisiert. 

  • Im Übrigen widerspreche es der Logik der Integration, in Familienrechtssachen an der Staatsangehörigkeit von Migranten anzuknüpfen, argumentiert Büchler. Erheblich reduzieren ließen sich Konflikte mit islamischem Recht, wenn nach dem Vorbild englischsprachiger Einwanderungsländer der gewöhnliche Aufenthaltsort der Streitenden als Kriterium herangezogen würde; dann wäre häufiger deutsches Recht anzuwenden.

Es muss erst der Aufenthaltsort als Rechtfertigung für die Anwendung des hier geltenden Rechts bemüht werden, weil die Menscherechte der Frauen den Richtern nicht recht klar sind?

  • Mit einer entsprechenden Reform des Internationalen Privatrechts ist jedoch nicht zu rechnen. Dafür fehlt der politische Wille.

Letzterer ist wohl der erste wahre Satz in dieser Hofberichterstattung. Denn der politische Wille ist so islamkonform wie die Wissenschaft in der Rohform deutscher Untertänigkeit.

  • Doch gibt es zunehmend europäische Regelungen, durch die das Merkmal der Staatsangehörigkeit seine gegenwärtige Bedeutung als Türöffner für islamisches Recht einbüßt. Jüngstes Beispiel dafür ist der Beschluss des EU-Ministerrates zu binationalen Scheidungen. Danach können Ehegatten wählen, ob ihre Staatsangehörigkeit oder der gewöhnliche Aufenthaltsort maßgeblich für das anwendbare Scheidungsrecht sein soll. Es klingt paradox, aber mit der Europäisierung des Familienrechts ist tendenziell eine Zurückdrängung islamischen Rechts in Deutschland verbunden.

Umgekehrt ist richtig: die Islamisierung des Familienrechts schreitet voran mit dieser  Europäisierung. Wenn es den Ehegatten in einer Zwangsehegemeinschaft überlassen ist, wer die Rechtsregeln bei Scheidung bestimmen soll, dann darf man getrost davon ausgehen, dass der Frauenbesitzer auch die Modalitäten der Talaq-Scheidung ebenso beherrscht wie er sein weiblichen Besitztum kontrolliert.

Sie wissen was sie tun.

Regine van Cleev   

__________________

Hier der Kommentar von madrasaoftime (volle Zustimmung!)

http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/12/29/fate-of-fool/:

Von der FAZ-Redakteurin Katja Gelinsky, die vor allem über Recht and the USA berichtet, und sich diesbezüglich eher wohltuend vom Orksklaven Jordan Mejias abhebt, ist man eigentlich eher gute Texte gewöhnt. Heute jedoch lieferte sie in der FAZ einen seltsamen Dimmi-Artikel ab, der zunächst die These verfolgt, die Scharia sei eigentlich ganz anders, die dann überwechselt zur steilen Behauptung, sie werde ja längst in Deutschland in Teilen angewandt, bis zur überraschenden Kehrtwende, eigentlich gebe es kaum jemanden, der ihr hier das Wort reden würde. Ich denke, wenn sie ihren Kopf aus dem Sand ziehen würde, käme dies ihren Aufsätzen sehr zupass. Mit von der Partie als ihr „Kronzeuge“ ist bei ihren Ausführungen übrigens der in counterjihadischen Kreisen sattsam bekannte Orkagent Mathias (mit einem „T“) Rohe.

„Die Scharia wird gleichgesetzt mit grausamen Körperstrafen und der Tötung von Ehebrechern und Andersgläubigen. ‚Entspricht aber dieses Bild der Realität oder sagt es mehr über den Betrachter aus?’“

Was für eine unsinnige, demagogische Scheinfrage. Natürlich entspricht dieses Bild der orkischen Realität. In der Türkei wird die Scharia nicht angewandt, aber schon dort ist es schlimm genug und entspricht nicht im mindesten westlichen Standards. Dort, wo die Scharia Gesetz ist, wird amputiert, gesteinigt und verstümmelt, dass einen das schiere Grauen überkommt. A. H. Ali berichtet z.B. anschaulich davon (1), und man kann das alles im Internet anschauen, weil diese Perversen es anders als Takija-Agent Rohe nicht verbergen wollen, sondern im Gegenteil stolz auf ihre schrankenlose Grausamkeit sind.

„Sollte sich gesellschaftliche Pluralisierung durch Zuwanderung auch im Recht spiegeln? Und wie können religiös-kulturelle Besonderheiten islamischer Prägung in westlichen Rechtsordnungen berücksichtigt werden?“ fragt Frau Gelinsky und verwirft auf solche Art mit leichter Hand eine wesentliche Grundlage der freien Bürgergesellschaft, die darin besteht, dass jeder Bürger vor dem Gesetz gleich ist. Frau Gelinsky kann es offenbar nicht erwarten, unter die Burka gesteckt zu werden, aber ich persönlich schätze meine bürgerlichen Freiheiten.

Um es klar zu sagen, der persönliche Irrsinn jedes Zuwanderers sollte ganz bestimmt überhaupt keinen (ihn akzeptierenden) Niederschlag im deutschen Recht spielen und speziell der pseudo-religiöse Sado-Maso-Wahn der Orks darf nicht einen Millimeter weit berücksichtigt werden. „Wie können… ?“ fragt Frau Gelinsky dienstfertig – aber die Antwort muss heißen: NO!!! NEVER!!! Die DÜRFEN auf KEINENKEINEN Fall berücksichtigt werden!

Dies ist die Blindheit, der vor allem den ersten Abschnitt ihrer Ausführungen kennzeichnet: Klar, zunächst geht es um Familien- und Erbrecht, es geht um Hochzeitsgeschenke (die doch auch ohne Scharia gegeben werden könnten), aber dies sind doch nur die ersten Verankerungsversuche vor dem Kapern. Kybeline verweist aktuell auf die Situation an der Elfenbeinküste (2). Zuerst waren es nur wenige mohammedanistische Einwanderer im Norden, dann wurden es mehr, und jetzt steht der Bürgerkrieg bevor. Dieses Muster wiederholt sich seit 1.400 Jahren. Es hat sich nicht geändert.

Für dieses Problem gibt es nur eine Lösung: Die Eliminierung des Mohammedanismus – global!

Time am 29. Dezember 2010

1) http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/mohammedanismus-gewalt-0/
2) http://www.kybeline.com/2010/12/29/die-unruhen-von-der-elfenbeinkuste-ein-afrikanisches-beispiel-fur-migrationsprobleme-bei-islamischer-einwanderung/

_____________________

Anm. von Regine van Cleev (ein paar ergänzende Gedanken zum Herzstück):

Es stimmt, dass das Eherecht als Einleitung zur Verankerung des  gesamten Schariarechts dient. Es wird zu dem Zweck in Rosstäuschermanier immer zu „bloss familienrechtlichen Regelungen“ heruntergespielt, als handele es sich um nebensächliche Randerscheinungen   der Scharia, um Rechtsbagatellen, wie es auch vom  Erzbischof von Canterbury, einem der obersten Primaten von England, angeführt wird. (Der andere Schreibtischtäter ist Richter Philipps in GB, der ebenfalls die Scharia „nur“ im Eherecht sprich Frauen Versklavungsrecht befürwortet.) Richtig ist zwar, dass nach dem Eherecht die berüchtigten „Rechtsregeln“ der islamischen Hududstrafen wie das Steinigen und Glieder-Amputieren vorgesehen sind, aber das Eherecht ist darum noch beileibe keine Kleinigkeit für die davon Betroffenen, und das sind die nach Islamrecht legal versklavten Frauen. Das Familienrecht der Scharia beinhaltet die Zwangs- und Kinderheirat, sprich das Vergewaltigungsrecht des Ehemannes und das Recht zur lebenslänglichen Einsperrung, also kriminelle Freiheitsberaubung der Frauen unter seiner häuslichen Polizeigewalt. Alle diese Verbrechen werden mit der Bagatellisierung des islamischen Familienrechts verharmlost und vernebelt. Sie gehören radikal aufgedeckt als die zum Recht verklärten Verbrechen, die sie sind. Ihre Akzeptanz durch die hiesigen Gerichte erklärt sich nicht nur durch die linke Hörigkeit gegenüber allem Fremden und Verteufelung der einheimischen  Kultur, sondern gehört zur patriarchalen Mentalität, ohne die diese Art Gewalttoleranz gegenüber den Barbareien eines religiös verbrämten Männerfaustrechts gar nicht denkbar wäre. Die Steinigung für „Ehebruch“ ist nur die Fortsetzung des „Herzstücks“ des Scharia, des Eherechts, mit den Mitteln des Strafrechts.

Angesichts des hirnweichen Verrührung der Scharia ins geltende Recht nach den Rezepten von Prof. Rohe, der pickelharte eiskalte Schariapropaganda betreibt und alle Greuel der islamischen Menschenrechtsschändungen sorgfältig in eine Schleimhülle von Scheinfragen (genau!) als Verschleierung verpackt, glaube ich nicht, dass die Zwangseinweisung unter die Burka der Journalistin die Augen öffnen würde. Wenn sie diese ganze schaurige Barbarei so wenig berührt, dass sie noch im Ernst überlegt, was man von der Scharia am besten einführt und wie, hat sie nichts kapiert. Da hülfe nur das Strafrecht der Scharia. Aber vorher ist diese Dhimmidame schon  konvertiert.

Rvc

Advertisements