Die Pädokriminellen und ihre Intellektuellenlobby

Posted on November 1, 2010

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 Adolf Muschg – von der Feier des Eros zur Feier der EU

Muschgschmuddel oder Die Intelligenz des Mainstream-Medien-Intellektuellen

Adolf Muschg,  Schweizer TV-Vorzeige-Intellektueller,  Mitglied im Club Helvétique, der  laut darüber nachdenkt, wie man die Volksabstimmung zum Minarettverbot doch noch rückgängig machen kann,  inszeniert sich nicht nur gern als Präzeptor Helvetiae in deutschen Medien-Runden, wo er das Publikum über die Helvetik belehrt.  Mit der EU hat er ein Thema gefunden, das über die Helvetik hinausreicht und ihm Gelegenheit zur erweiterten Volksbelehrung gibt. Beim kürzlichen Auftritt mit dem politischen Promotor  der EU-Gegnerschaft  der Schweiz, Christoph Blocher,  gab der eitle Geckel pardon Gelehrte den Hörern zu verstehen gab, dass die EU etwas für intelligente Leute sei. Die Gegner müssen zu den Dummen gehören.  Er korrigierte den  Faux pas schnell von „intelligent“ zu „anspruchsvoll“. Adolf Muschg stellt EU-Ansprüche an die direkt Demokratie, die mit der EU dahinfällt, und erkennt die Grenzen zum Schutz der direkten Demokratie nicht an. Hiesse es vor der Minarett-Abstimmung immer von seiten der Islamlobby, man solle nicht über die grenzen der Schweiz hinausschauen  und sehen, was der Islam jenseits dieser Grenzen so alles treibt, so ist das dumme Publikum nun mit dem anspruchsvollen Intellektuellen aufgefordert,  über die Schweizer Grenzen hinaus und in die EU hineinzugehen.

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Europa-und-die-Dummen/story/27399388

Auch in Sachen Kindesmissbrauch hat sich der TV-Intellektuelle als Täterschützer  grenzüberschreitend hervorgetan,  wenn er einen deutschen Reformpädagogen wie  Gerold Becker verteidigt, einen Mann, der den sexuellen Missbrauch am Internat der Odenwaldschule als „Feier des Eros  zwischen Lehrer und Schüler“ glorifiziert. Was selbst einem Micha Brumlik zuviel war, der derlei Äusserungen immerhin als „hanebüchen“ bezeichnete.  Brumlik lässt zwar alle entsprechende Beanstandung der islamlegalen Kindesschändung, bekannt als Kinderehe, vermissen und reiht sich stattdessen unter die Islamkritikbasher ein, die in dem von einem Thorsten Gerald Schneiders herausgegebenen Hetzbuch  „Islamfeindlichkeit“ versammelt sind, wo Brumlik u.a. Ralph Giordanos Klartextkritik an der Burka  und anderen grässlichen   Monstrositäten des Islam mit billigen persönlichen Insinuationen bemäkelt, aber zur Sache selbst, den  Menschenrechtsverletzungen des Islam, nichts zu sagen hat.  Tages-Anzeiger:

http://bazonline.ch/kultur/diverses/Die-Feier-des-Eros-zwischen-Lehrer-und-Schueler-gehoerte-dazu/story/20166180

Brumlik erkennt allerdings bei Adolf  Muschg die Verharmlosung der Pädosexualität, wobei Muschg sich noch auf die antike Pädophilen-kultur beruft, bei der kein Knabe gefragt wurde, wie es ihm ergangen ist. Dass die antike Sklavenhaltergesellschaft, die Frauen ins Gynäceum sperrte, Adolf Muschg besonders behagt, wundert nicht.

Dass sich Muschg in diesem  Zusammenhang auch noch auf Sokrates beruft, ist absurd. Selbst wenn es so gewesen sein sollte, dass der Philosoph vor fast zweieinhalbtausend Jahren ohne negative Folgen für sich und andere der «Knabenliebe» frönte – was wir nicht wissen –, so lässt sich das nicht auf die Gegenwart beziehen. Das ist unhistorisch. Im Fall von Pädophilie spricht die Psychiatrie heute von «sexueller Präferenzstörung» – und diese gefährdet Kinder. Die katholische Kirche der USA stellte fest, dass die Missbrauchsfälle vor allem Knaben betrafen, und über die Hälfte davon waren zwischen 11 und 14 Jahre alt. Bis 12 oder 13 Jahre ist ein Kind bei einem solchen Übergriff völlig hilflos; und auch bei einem Jugendlichen bleibt die Asymmetrie bestehen.

Die Soziologin Andrea Hauri geht im TA in ihrer Analyse der sexuellen Verbrechen an Kindern präziser auf die Muschgschen  Täterschutzschmuddelein ein.

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Hoeren-wir-auf-von-Missbrauch-zu-sprechen/story/20217574

Tages-Anzeiger 25.03.2010:  Die kindlich Sexualität ist nicht mit jener von Erwachsenen gleichzusetzen. Namhafte Persönlichkeiten wie etwa Adolf Muschg gehen der Soziologin Andrea Hauri deutlich zu weit. (…)

Grenzen müssen gezogen werden

Namhafte Persönlichkeiten haben sich mit einer täterfreundlichen und die sexuelle Gewalt verharmlosenden Haltung in die öffentliche Debatte eingeschaltet. Es wurde über Reformpädagogik gestritten, Platon zitiert, und Strukturfragen wurden diskutiert. Es ist genug. (…)

Der Schriftsteller Adolf Muschg verweist auf die Antike und den Wandel in der Beurteilung von sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern, um dadurch die heutige Kriminalisierung und moralische Verurteilung von sexuellen Handlungen mit Kindern zu relativieren. Heute sind die negativen, vor allem psychischen Folgen von sexuellen Handlungen mit Kindern jedoch wissenschaftlich belegt, was in der Antike zweifellos nicht der Fall war. Die Gesellschaft hat sich glücklicherweise weiterentwickelt, und Vergleiche unserer heutigen Normen und Werte mit der Antike, einer Gesellschaft, die Frauen, Sklaven und Kinder als Objekte und Besitz weniger Männer betrachtet hat, sind unangebracht.

(…) Muschgs Äusserung, dass zwischen sexueller Gewalt und angemessener Zärtlichkeit keine Trennung möglich sei, ist unhaltbar. Wer Grenzen nicht definiert, weiss auch nicht, wann sie überschritten sind. Muschg lastet die Verantwortung für sexuelle Gewalt an Kindern nicht dem Täter als Individuum an, sondern schiebt sie der menschlichen Grundverfassung zu.  Damit geht Muschg eindeutig zu weit. Wer Kinder sexuell ausbeutet, ist als erwachsenes Individuum vollumfänglich dafür verantwortlich. Sexuelle Gewalt darf in keiner Weise legitimiert werden. Auch heute noch werden nur die wenigsten Sexualdelikte an Kindern angezeigt. Kinder, die sexuelle Gewalt erfahren, fühlen sich oft schuldig und schämen sich, darüber zu sprechen. Den Opfern fehlt in den meisten Fällen ein Leben lang die Anerkennung ihres Leidens an den Folgen der sexuellen Übergriffe. Deshalb sind die erwähnten Äusserungen gegenüber Menschen, die in ihrer Kindheit sexuelle Übergriffe erlebt haben, respektlos und demütigend.  (Volltext)

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Gemeingefährliche Automatik des Vaterrechts für alle Kinderfreunde

Interessant, wie  Adolf Muschg sich zur Verteidigung der Pädokriminellen auf die menschliche Grundverfassung beruft! Ist es seine? Erstens sind nicht alle Menschen pädosexuell grundverfasst, zweitens sind auch Verbrechen, die weit verbreitet sind in der Spezies, die so viele Killer und Kriminelle hervorbringt, strafrechtlich zu ahnden. Oder ist die Häufigkeit eines Verbrechens schon ein Grund, es als eine menschliche Grundverfassung zu erklären und zu schützen? Muschg hat seltsame Rechtsbegriffe.

Wenn aber die Pädosexualität zur „menschlichen“ „Grundverfassung“ gehören soll, weil diese doch wohl eher männliche Verfassung so weit verbreitet ist wie bekannt von  seinem Geschlecht, dann ist die automatische Übertragung des Sorgerechts an jeden Kindesvater ein Verbrechen. Wie viele Pädosexuelle und Pornobrüder mögen  darunter sein, denen man kein Kind in die Pfoten geben sollte!  Wenn dieses Gesetz angenommen wird, das jeden Mann, der am Wochenende vor dem Pornobildschirm herumsabbert, was nicht wenige Mütter berichten können – man höre sich einmal deren gut begründete Bedenken an, die nichts mit Schikane zu tun haben – auch automatisch die Kinder ausliefert, um die er sich vorher kaum gekümmert hat, dann wird die Zahl der Kindesschändungsfälle noch weiter ansteigen. Ca. 60% der Internetnutzung geht auf das Konto von Pornokonsumenten, Kinderporno inbegriffen. Diese Veranlagung ist nicht heilbar. Kinder, die nur bei der Mutter aufwachsen, sind noch einigermassen vor  väterlichen sexuellen Übergriffen geschützt, die im Auftrieb der neuen Männerrechtsbewegung so hingestellt werden, als sei deren Erfindung durch die Frau im  Scheidungsfall die Regel. In Wirklichkeit müssen Frauen oft mit dem Kind vor solchen Vätern flüchten, auch vor den Gerichten, die vermehrt vom  Vaterrecht ausgehen und im Namen des Kindeswohl schon heute oft das Vaterwohl schützen. Wir erinnern nur, pars pro toto,  an den Fall des Basellandschaftlichen Gerichts, dass vor einigen Jahren eine Frau, die sich von ihrem gewalttätigen Mann getrennt hatte,  vor dem sie ihr Kind und sich zu schützen suchte, dazu verurteilte, dem Mann, der als Gewaltdelinquent im Gefängnis sass, den Säugling zu Besuch zu bringen und ihn ihm dort allein zu überlassen. Die Frau flüchtete mitsamt ihrem Kind, der Fall kam zwar an die Öffentlichkeit, und ein sog. Experte, der Chefarzt der Kinderklinik Basel, Dr. K., erklärte öffentlich, ein Vater sei in jedem Fall besser als kein Vater. Also auch ein schwerkrimineller Vater ist besser für das Kind als keiner! Dieser famosen Meinung sind auch die  Vaterrechtler und Juristen, die das Sorgerecht blindlings für jeden Kindesvater anstreben.

Eine gemeinsame Sorgerechtsvereinbarung auf freiwilliger Basis  und die richterliche Überprüfung der Berechtigung des Sorgerechts für beide beteiligten Seiten ist etwas ganz anderes als die automatische Übertragung dieser Rechte an die Väter, die damit ohne jeden faktischen Sorgenachweis die Existenz der Mütter und ihrer Kinder über die Trennung hinaus kontrollieren und terrorisieren können. Oder ist die Schikane, die angeblich von Frauen immer gegen die getrennten Partner geübt wird,  nur auf weiblicher Seite zu vermuten? Gibt’s keine männlichen Kontrollbedürfnisse, keine   Ressentiments gegen die Ex-Frau? Keine Wut über die Trennung, die sich in Rachegelüsten wie denen der Stalker niederschlägt, die in männlicher Ausgabe oft tödlich bedrohlich sind? Wer verdächtigt hier eigentlich wen der Schikanen? Sind Männer, die in Trennungssituationen für Mutter und Kind oft lebensgefährlich werden, kein Grund zur definitiven Trennung auch in bezug auf die real existierende   elterliche „Gewalt“?

Alle diese Fragen stellt Bettina Weber, die es gut meint mit dem Vaterrecht, im TA vom 1.11.10 in ihrem Artikel zu den „Emanzipationsverlierern“ nicht.  Natürlich gibt es Emanzipationsverlierer – alle, die ihre exklusiv patriarchalen Privilegien verloren haben, sind solche Verlierer. Alle Feudalrechte gehen verloren, wenn eine  unterprivilegierte Kaste sich emanzipiert. Was die antifeministischen Reaktionäre anstreben, ist Rache für die Frauenemanzipation. Denn es gibt immer noch weit mehr Frauen, die unter der Männergewalt leiden als umgekehrt.  Was wollen die neuen alten Männer denn am Eherecht ändern? Möchten sie den Frauen die Trennung erschweren? Denn die Drohungen gehen trotz anderslautender Behauptungen und Verharmlosungen  in der Sympathisantenpresse  eindeutig in Richtung des roll back gegen die Emanzipation und Zurückgewinnung der männlichen Kontrolle über Frauen  – über die Trennung hinaus.  Am aufschlussreichsten sind die Typen,  die sich beklagen, dass mann in der Schweiz keine geeigneten Frauen zum Heiraten fände (!), mann müsse sie sich schon im Ausland holen! Dort sind sie ersten billiger, nicht wahr, und sie machen einem auch keine Scherereien, wenn man eine gefügige Asiatin oder eine Frau aus einem der Armenhäuser der Welt ergattert hat auf dem immer freieren Frauenmarkt…

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Sorgerecht-fuer-ledige-Vaeter-auch-in-der-Schweiz/story/14659756

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http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Europa-und-die-Dummen/story/27399388

Dass die linke Täterschutz-Gesellschaft vom Club Helvétique auch gegen die SVP- Initiative zur Ausschaffung von Schwerkriminellen aus der Schweiz mobil macht, versteht sich. Die SP Schweiz hat soeben die Nein-Parole sowohl gegen die Initiative wie gegen den Gegenvorschlag des Bundesrats , die die Ausschaffungsinitiative ausbremsen sollte, beschlossen. Das könnte ins linke blinde Auge gehen.

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Posted in: GRUSELKABINETT