Die Schweizer Söldner des Perseus

Posted on Oktober 21, 2010


Muskulisten machen mobil

Ein Spätpubertandenspektakel in den Männerhäusern, wo wieder der Grosse Zampano losgelassen wird. Eintritt frei.

Mädchen,

Du wirst noch viel mehr von uns hören. Schliesslich sind wir die männliche Antwort auf  fünfzig Jahre Feminismus – und wir sind gründlich bei der Arbeit. Hast du etwa ernsthaft gedacht, dass wir Männer uns den Feminismus einfach bieten lassen?

Zur dir werden wir auch noch kommen.

Verlass‘ dich drauf.

Maskulistische Grüsse,
Manifold

Uff. Da macht wider so ein Musketier aus dem Dunstkreis von Muff- und Puff IG AF mobil gegen die ihm verhassten Frauen und Frauenrechte, in denen die Maskulisten aller Zeiten (schon im Mittelalter) das grosse Weltübel erblickten. Einer, der’s nicht lassen kann, schreibt uns von Zeit zu Zeit derlei Nettigkeiten im aparten Rohlings- Drohlingeston, die auch von der Stasi sein könnten oder ähnlichen ungebetenen Gästen, die „auch noch kommen“. Wann darf’s denn sein?

Eine puerile Reaktion auf die feministisch erkämpften Menschenrechte für Frauen, die die Altpatriarchen noch immer nicht verkraftet haben. Man will zurück in die Zeit der ehelichen Leibeigenschaft, die in der Schweiz noch bis  ins späte letzte Jahrhundert, bis 1986, dauerte, als das alte Eherecht, das der Türkei unter Atatürk als fortschrittliches Modell diente (!), reformiert und die Entmündigung der Frauen dank dem 1971 eingeführten Frauenstimmrecht endlich aufgehoben war. Nun wird mit lautem Gedröhne das Roll-Back  angekündigt von einem Verliererhaufen des Frauenstimmrechts; ein kakophones Getrommel. Hört sich irgendwie an, als wenn sich ein Imponierprimatenrudel gegen die Brust schlägt  Die von einem ehemaligen >Frauenhändler, der laut Blick sogar der SVP zu peinlich war, gegründete IG Antifeminismus haut mit gewaltiger unfreiwilliger Komik auf die Pauke wie eine besoffen brüllende und lallende Präpubertandenclique, die ihre Welt von Frauenrechten bedroht sieht und grossmäulig ankündigt, mit dem 50 Jahre alten Feminismus  aufzuräumen!

Schau einer an, da macht ein Sohn des ca 5000 Jahre alten Patriarchats wieder mobil, der auch die letzten 50 Jahre überstanden hat, oder was schaut da so greisenhat wie pueril entgegen? Die Dröhn- und Drohtöne  aus den vollen Backen hören sich geradezu obszön an, im Stil von Und bist du nicht willig, wie dieser Gentlemen mit dem Charme einer Neonaziglatze uns netterweise ankündigt.

Geht man auf das Gejammer, das geschädigte Geschlecht zu sein, nicht ein, fangen sie an zu drohen wie die Islamisten, die den Westen das Fürchten lehren wollen. Man werde schon noch sehen, wer sie sind usw. Der Adrenalinspiegel der Perseus-Greusel steigt extrem, wenn man ihren Kommandos nicht folgt,  dann tobt und droht es aus allen Löchern, sie werden sich nicht aufhalten lassen! Huhuhu.  Sie würden es der ganzen Welt nun endlich zeigen. Na was denn, Gentlemen? Das was die Männerhorden der ganzen Welt schon immer auf der Welt angerichtet haben mit Milliarden von Morden? (Geschätzt hat man nur die Opfer von Massenmorden, Frauenmorde im Friedenszustand nicht mitgerechnet, von Masssenvergewaltigungen zu schweigen.) Die Muskulisten sind eine wahre Fluchtburg für die arg drangsalierten Vergewaltiger&co –Sympathisanten, die für jeden mutmasslichen Täter Partei ergreifen, noch ehe er freigesprochen ist. Da drängeln sich die Kachelmänner hinterm Schutzschild des Perseus und wehklagen über die feminisierte Welt. Huhuhaha. Da die historischen und die mythengeschichtlichen Kenntnisse zur Vorgeschichte fehlen, ein grotesker Anblick. Sticht man etwas ins Nest und kratzt am aufgeblähten Kleister, fällt die Maske ab und die faschistische Fratze kommt nackt zum Vorschein
Das nennt sich „wir Männer“, als wären alle Männer solche Trottel. Wir finden das eine echte Männerbeleidigung.

Die puerilistische Drohgeste erinnert an die Drohungen von Moslems an die Adresse islamkritischer blogs, wo man auch Sachen lesen kann wie „Pass auf, du Jude!“ u. drgl. Wir veröffentlichen natürlich nicht das ganze Gepöbel, das  vom bildungsfernen Hintergrund der Pissoirwand einer Pennälerklasse stammen. könnte, denn wir sind mit dem Bodensatz der patriarchalen Kultur bestvertraut.

Die Maskulisten, die mangels Hirn mit den Säbeln rasseln und mit den Muskeln protzen und Muskulisten heissen müssten, versichern immer wieder, dass sie im Kommen sind. Und merken nicht in ihrer unfreiwilligen witzlosen Komik, dass sie doch schon immer da waren. Die Welt werde sie noch kennenlernen sic!), so die einfältige Botschaft nicht nur an die Waidwirtschaft in Zürich, die lieber „nein danke“ sagte zu diesen Gästen, die ihr offenbar nicht als ganz stubenrein erschienen (oder an die Zürcher Kantonalbank, die mit dieser seltsam duftenden Kundschaft, obwohl Geld nicht stinkt, denn doch nichts zu tun haben wollte.

Und nun soll die Welt auf die neuen Männerhorden warten! Sie kann gar nicht genug davon kriegen, nicht wahr, es gibt noch nicht genug Frauenverkäufer und -Käufer. Noch nicht genug von den Vergewaltigern, Prüglern, Pornobrüdern und Pädokriminellen? Die Globalisierung des Frauenhandels inklusive Kindererkauf macht bekanntlich rasante Fortschritte, Eskalation der geschlechtsspezifischen Gewaltkriminalität desgleichen, alle Frauenhäuser, wo immer nur sie errichtet werden, sind schnell überfüllt, also was haben die Herrn, die sich in den neuen  Männerhäusern der Herrenmenschenrechtler zusammmenballen, nun Neues bieten, was wir nicht schon sattsam kennen? Was wollen sie w e m denn noch Neues vorführen in ihrem alten Stil? Möchten sie vielleicht in den Kreissaal? Das Frauenmonopol brechen…? In die Schulen?

Dieses bizarre Früh- bis Spätpubertandenbanden-Spektakel kommt wie eine  wildgewordene Invasionshorde daher, aufgeblasen im Getöse ihrer geradezu grotesk martialischem Tonart. Wenn man unter den Perseuspopanzen googlet, findet man dort eine Lachnummer der letzten Schweizer Mohikaner, die sich wie der Hilfeschrei einer absaufenden Schiffbruchs-Mannschaft oder eine im net krakeelende Runde von Prä- bis Postmaturanden oder sonst wie noch nicht ganz entwickelten Primaten anhört, die sich dort wild gestikulierend an die Brust klopfen und Mühe haben mit dem derzeitigen Stand der Zivilisation, in der Menschenrechte nicht nur Männerrechte sind, womit sie sich nicht abfinden und in der Demokratie zurechtfinden können. Im Bild eines geflügelten gutgemeint  aufgebäumten blütenweissen Hengstes führt  die Muskulistentruppe ihre ganzen präpotenten Ambitionen vor. Ach Jesses, welcher Mann mit Selbstwertgefühl hat es nötig, sich so lächerlich aufzuplustern wie eine ratternde Motorradgang die ihre frisierten Maschinen aufdreht, damit auch alle hören, wer sie sind.

Uns sind auch schon Schweizer Musterexemplare dieser Gattung begegnet, die ihren laut herausgeprusteten Patriotismus auf einem fernen Kontinent auslebten und in sexistischen Ergüssen ausschwitzen, weil ihnen die moderne Schweizer Rechtsprechung in Scheidungsfällen zu „frauenlastig“ war – wie den Moslems in Österreich die dortigen staatlichen Gerichte -, wofür sie die CVP-Frauen als Feindbild „Emanzen“ wüst beschimpften und anpöbelten. Diese Variante des Frauenhasses kann sich vielleicht mit dem CVP-Vaterrechtler Wehrli trösten, falls die CVP-Frauen sich das mütterfeindlichen Herrenprogramm bieten lassen.

Die so lautstarke wie geistesschwache Veranstaltung ist frei von Ironie, eine völlig ernst gemeinte infantile Selbstaufblähung der grotesk  auftrumpfenden antifeministischen Sturmstaffel, die es auch der Zürcher Kantonalbank zeigen will, weil die eine gewisse Kundschaft aus diesem Milieu, dem Dunst- und Brunstkreis der erklärten Frauenrechtsfeinde, nicht als Kunden wünschte. Wie wär’s denn mit einem Grünen Anwalt fürs neue Frauenbevormundungsrecht? Scharia gefällig? Auch ein bulliger CVP-Anwalt wäre da als Vaterrechtswart geeignet, wenn auch nicht ganz billig.

Das Rührstück ums Vaterwohl, gemeint ist obligatorisch „gemeinsame Sorge“,  geht zur Zeit auch schweizweit als „Kindeswohl“ über die Bühne, nicht nur in der EU. Von den Frauen, und nur von ihnen, setzt man voraus, dass sie das Sorgerecht missbrauchen,  als Schikane gegen die armen verlassenen Väter. Umgekehrt gibt es keinen Generalverdacht gegen die Männer, die sich nie um die Kinder gekümmert haben, sie könnten das Sorgerecht als Kontrollrecht und Schikane gegen geschiedene Frauen aus Rache missbrauchen. Das ist der Grund der Vaterwut, dass Frauen sich heute dem häuslichen Gewaltterror leichter entziehen können, dem sie unter früheren Eherechtssystemen ausgesetzt waren.

Dass das automatische Sorgerecht für die Väter, die sich nie um die Kinder gesorgt haben und sogar im Stadium florierender Unreife, ob unehelich oder unter 18 Jahren, auch noch mit Rechten über die Kinder ausgestattet werden sollen, die sie womöglich gar nicht wollten, und das auch in allen Fällen von väterlicher Asozialität und Gewalttätigkeit, die ein häufiger Scheidungsgrund ist, ist der Clou dieser modernen Patriarchatsweisheit. Die Praxis wird’s weisen, auf Kosten der Kinder, wenn es dann immer mehr von Vatergeschädigten gibt, die von den Gerichten  automatisch allen Männern ausgeliefert werden, die nie die geringsten Vaterqualitäten und Verantwortung bewiesen haben, auch keine Loyalität gegenüber der unehelichen Mutter aufzuweisen haben. Denen allen sollen nun die Kinder blindlings obligatorisch ausgeliefert werden, die es dann auszubaden haben, was das neu aufgerüstete Vaterrecht ihnen antut, das sich als Kinderinteresse ausgibt.

Es kann nach Kenntnis der Situation vieler alleinerziehender Mütter, deren Partner verschwunden sind und deren Kinder den Papi keineswegs immer nur vermissen, wenn sie endlich vor ihm in Sicherheit zu sein glauben, gemeinsames Sorgerecht nur auf gemeinsamer Basis geben, d.h. freiwillig mit beiderseitigem Einverständnis. Die Zustimmung beider Elternteile und sorgfältige Abklärung der real existierenden Sorge ist Voraussetzung. Die gemeinsame Regelung ist schon heute möglich. Im Streitfall kann das Gericht die Gründe der Sorgrechts-Verweigerung ja prüfen statt die elterliche Gewalt automatisch zu vergeben.

Dass auch eine uneheliche Geburt den Kindesvater, auch den, der gar nicht daran denkt, Verantwortung für Frau und Kind zu übernehmen, schon mit elterlicher Sorge sprich Gewalt ausstattet, ist der Clou des Bubenstücks vom Männerclub,   der sich auch als Vaterrechtsclub immer lautstärker bemerkbar macht. Sie sagen Kindeswohl und meinen Vaterwohl. Auch wenn der Vater keiner war…

Frauen, die hier nicht schalten, könnten ein böses Erwachen erleben, wenn sie erfahren, dass der uneheliche Erzeuger etwa, der kein Interesse an Mutter und Kind gezeigt hat zur Zeit der Schwangerschaft, ab Geburt des vom ihm nicht erwünschten Kindes das „gemeinsame Sorgerecht“ sprich Kontrollrecht über Mutter und Kind bekommen soll. Wenn sie das rechtzeitig realisieren und noch vor der Geburt zu spüren kriegen, was sie vom Kindesvater zu erwarten haben bzw. nicht zu erwarten haben, werden viele Frauen, die sich diese Art Kontrolle nicht bieten lassen, wahrscheinlich abtreiben wollen. Oft hängt der Entschluss dazu bekanntlich mit der mangelnden Loyalität des „Partners“ zusammen, die von den Gleichheitsideologen ausgeblendet und von den Antifeministen gezielt beschwiegen wird. Weshalb auch Männerrechtler wieder die Aufhebung des liberalen Abtreibungsgesetzes anstreben, damit das Vaterrecht voll zuschlagen kann und die Frau sich der männlichen Kontrolle auch nach der Trennung nicht mehr entziehen kann. (Siehe die Begrüssung der deutschen „Lebensschützer“ durch „konservative“ Politiker und Vertreter der Erneuerung des Gebärzwangs.)

Trotzdem wird es für die mit lauten Trompeten in Marsch gesetzte Vaterrechts-bewegung nicht ganz so einfach werden mit dem forcierten Kinderkriegen, wie sie sich das vorstellen. Denn die Männer, die ziemlich zahlreich möglichst frei bleiben wollen von Sorge um die Kinder und schon aus diesem Grund  nicht heiraten wollen, werden sich nicht um die „gemeinsame Sorge“ reissen. Sie ist in jedem Fall eine Beeinträchtigung der Libertinage als Lebensstil und schneidet  ins eigene Fleisch. Und dann ist da noch die Kleinigkeit der Vermehrungsrate der „bildungsfernsten“ Frauen, die nur auf Basis der Frauenunterdrückung so hoch ist wie in keiner anderen Schicht. Wenn die Männerrechtstruppen mit den „gebärfreudigen“ Gruppen konkurrieren wollen, müssen sie mit ihnen in Frauen-entrechtung  à la Islam wetteifern. Das ist auch ihr Programm, denn freiwillig bekommen die  Frauen nur soviel Kinder wie sie wollen und nicht wie sie nach Herrenrechtsvorstellungen sollen, das geht nur mit den Gebärzwangsgesetzen. Hier treffen sich Herrenmenschenrechtsaufrüster der völkischen Couleur mit den Kirchenmännern und dem Moslemmännerrecht. Aber letzteres wird auch auf ihre Rechte keine Rücksicht nehmen, da gibt’s dann für „Ehebruch“ Fudidätsch, sodass sich die grossen Zampanos noch nach der Zeit der „CVP-Emanzen“ sehnen werden…

Auch die Anstrengungen der neuen Herrenmenschen, die Frauen aus der ach so  „feministierten“ Schule rauszuwerfen und Männer reinzuholen, dürfte  schlicht  am mangelnden Interesse der Männer, sich auch noch mit fremden Kindern rumzuschlagen, was ihnen ja heute schon völlig frei stünde, scheitern…

Im Untergrund des drohend grummelnden Bocksgesangs der Männerrechtler ist noch eine andere Melodie zu hören, das sind die Wehleidschöre der armen ach nach der Trennung so kinderliebenden Väter (neben den vielen Pädophilen, die auch auf der Schalmei der Kinderfänger blasen), mit denen in den konservativen Organen das Los der Enteigneten und Entrechteten beklagt wird „Wenn Männer weinen“, siehe  Weltwoche. Wo doch ansonsten die Eigenverantwortung der Güter höchstes sein soll, ist das irgendwie zum Lachen. Wieso sollen auch alle  aus eigenem Willen entschwundenen Väter, die sich viel mehr für die nächste Lebensabschnittgefährtin als für Mutter und Kinder interessierten, nicht auch die Folgen ihrer Eigenverantwortungslosigkeit tragen?

Zwangsverordnete Gemeinsamkeit ist das letzte was dem Kindeswohl dient. Weniger Staat, nicht wahr die Herrn. Sehe jeder wo er bleibe – das ist’s doch, was sie den Frauen mit Kindern verordnen möchten, die neuen Väterrechtler.

Aber was die Drohbotschaften der politisch vergreisten Puerilos so besonders pikant macht, ist die eigenartige Annahme dieser komischen Clubmannschaft, alle Männer seien wie sie. Es scheint sie ganz besonders zu irritieren und in  witzlose Wut zu versetzen,  wie auch in andern Foren festzustellen war, dass nicht alle Männer primitive Frauenfeinde sind, die die feministisch erkämpfte Anerkennung der Frauenrechte  wie diese Simpel für nichts als Männerhass halten. In den Muskulistenhirnen, die ungetrübt von historischem Bewusstsein erhalten geblieben sind, sind Menschenrechte für Frauen und der feministische Protest gegen männliche Gewalt (auch diskret „häusliche“ Gewalt genannt) gegen Frauen und Kinder „Männerhass“. Die Männerrechtler scheinen ja alle Männer für gewalttätig halten, wenn sie jeden Protest gegen männliche Gewalt in automatischen Reflexen ihrer Ressentiments auf alle Männer beziehen, wie die Mullahs der linken Islamlobby die Kritik am Religionssystem und an der islamisch legaliserten Gewalt auf alle Geborenen unter diesem System,  die sich gar nicht angesprochen fühlen müssen. Und das auch nicht tun, versteht sich. Aber das Muskelhirn versteht nicht, es kann nur protzen und drohen im Naziglatzenstil.

Es beteiligen sich keineswegs alle Männer wie die altsexistischen Primitivlinge am Eindreschen gegen „Emanzen“, was im Muskelhirnen nur als Schimpfwort figuriert. Ganz wie zu Beginn der Frauenbewegung und des frühen Kampfs ums Frauenstimmrecht in der Schweiz. Dort haben nicht zufällig auch diese  letzten antifeministischen Troglodyten überlebt, die sich jetzt als die gewaltige Avantgarde der Männer(gewalt)geschichte aufspielen und mit infantilen Drohungen wie der oben zitierten auftrumpfen mangels der nötigen ausgereiften Cerebralstruktur, die auch nur zu begreifen fähig wäre, dass es ganz andere aufgeklärte kultivierte Männer gibt als diesen Kulturtypus, der auch nicht ausstirbt. Der ist schon älter als fünfzig Jahre…

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Aber auch aus dem linken Spektrum des Patriarchats kommt Muffluftzufuhr.  für die Vaterrechtler Einer der neuen Männerechtler,  Thomas Gesterkamp, der zunächst nicht so ankam im roten Salon, fand schliesslich bei der SPD in der  >Friedrich-Ebert-Stiftung Unterschlupf, bekannt auch für ihre rechte islamophile  Schlagseite. Auch da findet zusammen, was zusammen gehört. Männerrechtler, die zunächst nichts mit den neuen rechtradikalen Antifeministen zu tun haben wollen, in deren obskurer Gesellschaft es ihnen dann doch zu mulmig ist, sind auf dem Weg über das „geschlechtsneutral“ maskierte erneuerte Vaterrecht der „gemeinsamen Sorge“, dann willkommen. Und Gehilfinnen finden sich überall. Witzigerweise ist diese im Namen der fingierten Gleichheit verordnete Sorge, die den antifeministischen Vätern zupass kommt, ausgerechnet ein Produkt der ihnen so verhassten Gendermainstream-Politik. Aber das checken die mit alter Munition bewaffneten Muskeltiere, die nicht aufzuhalten sind, nicht so recht. Hauptsache man schiesst gegen Feministinnen, egal in welche Richtung.

(Auch an  Walter Hollsteins antifeministischen Jeremiaden sowie an  Günther Amendts  neueren Erkennntnissen nach der roten Grützephase  der nicht ganz gelückten Umerziehung der Mütter können sich die rechts radikal tickenden Söhne des Perseus  mit frischer Munition aus alten Kisten versorgen, wenn das intellektuelle Potential von Kuhn&co nicht ausreicht. )

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Posted in: GRUSELKABINETT