Subtile Gewalt im Club

Posted on Juni 30, 2010

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Die Angst der Täterschützer vor der Ausschaffungsinitiative

Gestern abend, 21.August 2007, Schweizer Fernsehen SF1, „Der Club“, hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, eine Gruppe von Sprachbehinderten zu erleben, die dabei war, das Sprechen zu erlernen mithilfe eines Gruppenleiters und einer  Trainerin, die ebenfalls behindert war. Auch dem Gruppenleiter hatte es die Sprache verschlagen. Thema: Was tun mit den Gewaltkriminellen.  

Einer von der Gruppe war von einer Gang zusammengeschlagen worden, einer anderer, ein Schweizer/Holländer, war ebenfalls zusammengeschlagen worden beim Versuch, seinem Freund zu helfen, der darauf das Gehör verloren hatte,  wieder ein anderer, der einzige, der die Dinge beim Namen nannte, war nicht selber zusammengeschlagen worden, sondern sein Bruder  war invalid, nachdem auch er von einer Gang zusammengeschlagen worden war, von einer bestialischen Bande von Kulturbereicherern in Bern, die aber seltsamerweise nicht in der Gruppe der Geschädigten auftrat. Seltsam, weil man das vom korrekten Schweizer Fernsehen schon erwartet nach allem, was dort geboten wird an sog. Ausgewogenheit. So erinnere ich mich noch an eine Sendung über Gewalt in den Schulen, in der ein Gewalttäter fröhlich als Star des Abends auftrat, sorgsam betreut von einem wallehaarigen Jugendanwalt mit den Bernhardineraugen eines Rettungshundes für Gewalttäter. Statt der obligaten Mediatorin sass dort  der Migrationsbeauftragte Thomas Kessler aus Basel und hatte alle Probleme wie Wolken im Griff. Die Gruppe vom Club jenes Abends war nicht ganz so sprachbehindert wie die gestrige, denn dort hatte noch SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer Klartext geredet und an den richtigen Stellen gegrinst, wenn Kessler grossspurig diffus ums gelöste Problem herumwedelte. Diesmal war Kessler glücklicherweise nicht dabei, stattdessen sass dort Herr Rüegger, Polizeichef Ermittlungen Zürich.

Aber wer sich deshalb schon auf etwas reinen Wein gefreut hatte, freute sich zu früh. Der Polizeichef wirkte schwer behindert, wie einer, der einen Schlag auf den Kopf bekommen und sich noch nicht richtig davon erholt hat. So war er nicht in der Lage, die erste Frage des Moderators beantworten, ob die Jugendgewalt zugenommen habe oder nicht. Nein, das könne man nicht so sagen, die einen sagten so, und die anderen sagten es wieder anders, sagte Herr Rüegger, der gar nichts dazu gesagt haben wollte. Was war los mit dem Mann, wurde er erpresst? Stand vielleicht schon eine Schlägerbande vor dem Studio bereit, ihn zusammenzuschlagen, wenn er nur einen falschen respektive einen wahren Satz sagte? Was für eine Bande brachte den Polizeichef dazu, eine so einfache Frage nicht beantworten zu können? Dabei war er noch nicht mal zusammengeschlagen worden, aber er wirkte so, als sässe er im Krankenzimmer und könne nur ganz leise und langsam sprechen und bemühe sich, äusserst friedfertig und tolerant zu wirken, wie einer, dem sein Arzt verordnet hatte: vermeiden Sie alles, was Ihre Umgebung aufregen könnte. Erwecken Sie nicht den Anschein, sie seien von der Polizei. Er wirkte auf mich mehr wie ein Pfarrer bzw. wie einer, der nicht das Missfallen einer mächtigen gottgleichen Obrigkeit erregen will. Kurzum der Polizeichef verhielt isch wie einer, der auf keinen Fall in den Verdacht der linken Meinungsmafia geraten will, einen „Polizeistaat“ zu vertreten. So vorsichtig setzte der seine Sätze zusammen der seine Sätze so vorsichtig zusammen, wie ein Gratwanderer auf dem Kamm, unter den Wachsamen Augen der Rettungshunde für die Täter. Der Tätervertreter war ein  Jugendstaatsanwalt im Softy-Look aus Zürich.  

Dann war da die obligate Mediatorin, eine Frau Ornella, die ebenfalls nach Worten zu suchen begann, wenn der Moderator die schüchterne Frage stellte, ob es denn nicht auch „Grenzen“ geben solle. Dürfe. Zwar war Frau Ornella noch die munterste von allen, sie hatte ja auch nichts zu befürchten, ihr Job als Leiterin der Täterwohlfühlstelle „Vertigo“ hat offensichtlich Hochkonjunktur. Aber das Wort „Grenzen“ brachte sie sichtlich in Verlegenheit, sie musste lange überlegen, ob es so etwas wirklich geben dürfe und ob und wie man es auch aussprechen könnte.

Neben der Täterbetreuerin gab es dann noch einen Türsteher aus der Türkei, einen Rausschmeisser, aufgewachsen in Deutschland, der alsbald zu verstehen gab, wo Gott hockt und wer schuld ist an der Gewalt der Ausländer im Gastland. Das Gastland natürlich.
 
Türsteher Ali war weniger sprachbehindert als die so zusammengeschlagenen wirkenden Schweizer, aber auch er schaute recht düster in die beklommene Runde, die längst nicht so fröhlich war wie die mit dem Basler Problembeseitiger Kessler, der alle Probleme gelöst hat. Diesmal sah es doch recht duster aus. Die Clubgäste (bis auf einen) rangen um Worte und bewegten sich im Grenzbereich von verbotenen und noch erlaubten Ausdrücken mit gequälten Mienen wie auf Minen, denn eine SVP-Initiative steht zur Abstimmung an! Eine Volksabstimmung zur Ausschaffung der ausländischen Gewaltkriminellen, insbesondere der Rückfälligen. Diese mit keinem Wort auch nur als solche erwähnte SVP-Initiative lastete spürbar wie Blei über der Runde, die – ausser einem, dem Bruder des Berner Opfers, der seit dem Gewaltverbrechen invalid ist, und dem türkischen Türsteher, dessen Arbeitsplatz auch gesichert sein dürfte –  förmlich die Köpfe duckte, als sei ein Hurrikan im Anzug. So hockten sie da im Club zum Thema Jugendgewalt, der Moderator diesmal ohne Star-Täter zum Vorzeigen zur Seite, stattdessen die die Opfer und Zeugen, dazu die Versteherin und der Türsteher – und alle bis auf einen, den Bruder des Historikers aus Bern, der von vier Stück Gewaltbestien vom Velo gerissen und ins Koma geschlagen wurde, waren sich einig, dass es nicht zum Rauswurf der Täter aus dem Schweizerhaus kommen dürfe, da sei der türkische Türsteher vor! Das gehe nicht, wusste auch er, dass man die „Kids“ rauswerfe. Aus der Disko allenfalls, da will er seine Gäste doch notfalls schützen, aber nicht aus dem swiss home. Das ginge ja zu weit, wenn man mindestens die Hälfte der schweren Gewalttäter auch noch loswürde! Was würde da aus der Stelle von Frau Ornella! 
 
So sassen sie da, und blickten verstört vor sich hin, wie unter einem schweren unabwendbar herannahenden Verhängnis. Im Hause des Henkers spricht man nicht vom Strick. So blickten sie drein und suchten nach den richtigen Sätzen und versuchten abzulenken von dem nahenden Unheil, das abzuwenden eine geheime Absprache zu sein schien – bis auf einen war man sich da einig, woher die Gefahr drohte. Von der SVP. Ein unaussprechlicher Name für die Runde.

Nur der Bruder des heute Invaliden, blieb unbeeindruckt vom Tanz um die Kreis-Kommision, die als unsichtbare Zensurinstanz über allem zu thronen und zu dräuen schien. Schon das Wort „Grenze“ wirkte wie eine Grenzverletzung in diesem Klima.

Es herrschte eine bedrückte Stimmung in der Runde, die auch der Moderator und die Mediatorin nicht aufzuhellen vermochten. Der Moderator schaute schon ganz ängstlich, wenn das Wort „Ausländer“ ausgesprochen zu werden drohte. Die Mediatorin, Leiterin von Vertigo, zierte sich in alle Richtungen, ehe sie eines der obszönen Worte, die gegen die linken Anstandsregeln verstossen, auch nur in den Mund nahm, etwa Worte wie Rausschmeissen, vor die Tür setzen. 

Man erfuhr dann noch vom türkischen Türsteher, er wisse, wie man sich als Ausländer in der Schweiz diskriminiert fühlen muss von Kindheit auf. Frau Ornella nickte entzückt und hing beflissen an den Lippen auch jenes jungen Schweizers, der sich, selber ein Opfer der Gewalt, nach Überwindung seiner Aggressionen (mit Nachhilfe welcher Mediatoren?) in die Täter einzufühlen begann, ihnen ihre tatverursachende  Diskriminierung nachzufühlen vermochte. Er war zwar selber von mehreren der gewaltfreudigen Sorte zusammengeschlagen worden, aber als korrekter Schüler seiner linken Schulen wusste er, dass die Täter sich diskriminiert fühlen müssen, wenn man sie nicht genügend  respektiert und ehrt. Er steigerte sich förmlich in die Täterpsyche hinein und nahm dabei den grenzwertig illuminierten Ausdruck von Moritz Leuenberger an, als stünde er kurz vor einem schizophrenen Schub.
 
Der Türsteher steuerte sodann noch die Erkenntnis bei, dass es nicht an seiner Heimat läge, wenn er in Deutschland gewalttätig geworden wäre. Ob er es war, erfuhren wir nicht, nur, dass es in jedem Fall am Gastland liege, wenn man dort als Türke auf die Einheimischen eindrischt. So wie ja auch Mohammed Atta in Hamburg  ausgebildet worden war, nicht wahr, weshalb es nur an Deutschland liegen kann, wenn dort die Terroristen gedeihen, und da ist ja auch was dran…
 
Die Mediatorin hatte bereits einleitend in leicht debiler Verfassung etwas von „subtiler Gewalt“ (!) gesäuselt, was wohl als Weichspüler für die realistische Darstellung des Überfalls von Bern gedacht war, der an Brutalität alles übertraf, was an jenem Abend zu berichten war. Begangen von einer Gang von lauter mehrfach rückfälligen Gewaltkriminellen mit Migru –  einer davon ein vierzigfacher Wiederholungstäter! Besonders diese Tatsache bereitete den Weichspülern sichtliches Unbehagen. Ja weckte Widerspruch. Nicht etwa Empörung über die Tat, vielmehr über den Boten. Den Bruder des invalid Geschlagenen. 40fache Wiederholung, das müsse es nicht gerade sein, es reichten ja zwei bis drei Fälle, meinte ein anderes Opfer, das sich ebenfalls zum Täterversteher emporentwickelt und die Niederungen der Initiative tief unter sich gelassen hatte.
 
Da konnte die Tatsache der 40fachen Wiederholungstäterschaft – also der skandalöse Freibrief für die kriminelle Gewalt in allen ihren Eskalationsformen der Brutalität – nur stören und irritieren. Davon mochte man gar nichts hören. Wieso 40? Es könnten doch genausogut auch drei sein, war zu hören von einem Tatzeugen, der beim Versuch zu helfen selber niedergeschlagen wurde. Das kollektive Stockholmsyndrom ist schon weit gediehen, die Täterschutzgilde hat bereits die Opfer auf ihrer Seite als Geiseln über die Tat hinaus.
 
Es gibt nichts, wozu den Weichspülerinnen vom Beruhigungsdienst nichts einfiele, und es gibt nichts,  w a s ihnen nicht einfiele an Gedümmel-Salbader, um den nackten Tatbestand der monströsen Gewaltverbrechen mit den süsslich duftenden Salben aus den Täterschutzrezepturen zu verkleistern.
 
Ich habe schon viele Beschwichtigungstanten vom Genre der „Tätertherapie“ in den öffentlich- rechtlichen Sendern zu Gesicht und zu Gehör bekommen, aber Frau Ornella war etwas vom Gelungensten vom Gewerbe der Gewaltkosmetik. Sie stelle sich immer vor, sagte sie, wie die Jugendlichen hinterher nachts im Bett lägen (nach vollbrachter Gewalttat, die sie aber diskret umschrieb), und nicht schlafen könnten…(!). Die Tat selbst wurde  nie benannt, nur zart verschämt angedeutet im Sinne von: „Wenn so ebbis passiert isch“ – die Gewalttat passiert den Tätern dummerweise immer – fragen sie die Täterschutztanten, die sich die Version der Täter zu eigen machen. Es ist etwas Numinoses, das einfach passiert, und wenn es passiert ist, dann kann Frau Ornella sich vorstellen (man muss sich vorstellen, wie Frau Ornella sich das vorstellt!), wie der Jugendliche im Bett liegt. Und nicht einschlafen kann! Die Tat hat ihn um den Schlaf gebracht, er ist das wahre Opfer seiner Tat, die ihm passiert ist!  Das Interesse, mit eine solche Täterbetreuungstante sich in den Täter bis ins Bett einfühlt, hat etwas Obszönes gelinde gesagt. Als möchte sie gleich mit ins Bett hinein, um sich noch näher an ihn heranzufühlen,  oder was verrät diese weibliche Hirndeformation? 
 
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Wer nach der Gewaltattacke bis heute an Schlaflosigkeit leidet, sind die Opfer, wie aus der Runde auch zu erfahren war, wo dann ausgiebig über die Gefühle der Zusammengeschlagenen räsoniert wurde, ausser über das Gerechtigkeitsgefühl, das weniger erwünscht war an diesem Abend. Nur der Bruder des Invaliden sprach es aus, dass man die ausländischen Täter ausweisen solle. Aber da  musste Frau Ornella, wie sie neckisch meinte, wirklich etwas „schmunzeln“, obwohl es da gar nichts zu schmunzeln gab. Wenn einer der Jugendlichen, die sie sich immer im Bett vorstellt nach getanem Tagewerk, ihr eine kräftige Kinnlade verabreicht hätte, dann wäre auch ihr das Schmunzeln bald vergangen. Aber die Runde schien sich bis auf den Störfall von Bern einig, dass die Schweiz kein Recht habe, ihre gewalttätigen Gäste nach Hause zu schicken, damit sie dort ihre eigen Kultur bereichern können.

Der grauenhafte Kitsch, den die Schmunzeltante da produzierte, die um die Täter herumbrunzelte und den einzigen Mann, der Klartext redete, zu gerne öffentlich abgekanzelt hätte, kontrastierte krass mit der Tat von Bern, nach welcher einer der Gewaltbandenbestien dem schwerverletzt blutenden Opfer noch vorwarf, das jetzt seine (des Gewaltbrünstlings) Turnschuhe mit Blut beschmiert seien. Aber Schmunzeltante mit der rosa Sülze im putzigen Köpfchen konnte das nicht berühren.

Vielleicht musste Schmunzeltante sich gerade vorstellen, wie der Gewaltbrünzling aus dem Balkan nach vollbrachter Tat (das Opfer überlebte nur dank dem raschen Erscheinen der Sanität) nachts im Bett lag. Oder wie lässt sich diese Perversion noch fassen! Frau Ornella (nicht zu verwechseln mit Uriella, die auch ihr Badewasser verkaufte) malt sich aus, dass der Täter nicht gut schlafen kann, sie  möchte ihm sogleich zur Hilfe eilen, er braucht dringend eine Sanitäterin, die ihm zu schönen Träumen verhilft, bei denen er nicht durch die Polizei gestört werden darf. 
 
Es muss ein Virus sein, oder wie erklärt man sich diese weiblichen Hirndegenerationen im Umkreis der männlichen Gewalt? Dass die Täter nicht schlafen können nach der erfolgreich in ihrem Sinne vollbrachten Tat, ist so eine der perversen Fantasie aus dem Delirium, in das die Nähe der Gewaltbrunstlinge einen gewissen Frauentyp zu versetzen schein.

Etwas ganz anderes als diesen delirösen Erguss des weiblichen Schwachsinns hatte der Bruder des nur schwer invalid Überlebenden aus Bern, der Wochen im Koma lag, zu berichten; er blieb ungerührt ob des Geplätschers der Täterversteherin und den Belehrungen des Türstehers und liesss sich nicht beduseln vom süsslichen Gefühlsfusel, das die Täterschützgesellschaft über die nackte Rohheit sprüht wie ein billiges Parfüm. Es stinkt trotzdem gewaltig weiter darunter. Wie soll man diese Rohheit noch  nennen, mit der sich nicht nur der Gewaltunhold über das Blut des Opfers an seinen Schuhen beklagt, sondern welchen Namen verdient die Roheit der Unholdin, die den Bericht des Bruders „zum Schmunzeln“ findet? 
 
Es stinkt zum Himmel, wie sich da eine ganze Gesellschaft unter der Gewalt von mehrheitlich ausländischen Gewaltbanden und unter den Drohungen der linken Lobby ihrer Beschützer ducken und kuschen soll und die Medien statt dringender  Aufklärung Abwiegelungsmanöver veranstalten und nur noch ein halbdebiles Gelabere zulassen, statt die Vorschläge der SVP-Initiative konkret zu besprechen.

Deren Abwehr war der Zweck der Übung, mit dem Mann aus Bern als Alibi, dessen Meinung aber gar nicht erst diskutiert wurde, sondern nur reflexartig abgewehrt. Schmunzelnd.
 
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Wo es an der Zeit wäre, zur Sache zu kommen, und die durchaus möglichen und diskutablen Gegenmassnahmen im Sinne der Initiative zur Reduzierung solcher schweren Gewaltverbrechen mit ihrer immer monströser sich auswachsenden  Brutalität offen zu besprechen, wurde einmal mehr alle Zeit vertan mit voyeuristischen und zugleich kontrollierenden Gefühlsvorführungen, sodass keine Rede mehr war von Ausschaffungsinitiative, aber die stand gleichwohl unsichtbar im Raum.

Jedesmal wenn die Rede in die Nähe des Themas Volksinitiative kam und der Bruder des nicht anwesenden Gewaltbandenopfers klar aussprach, dass dergleichen kriminelle Gewalt in der Schweiz nicht geduldet werden dürfe, wurde schnell abgeblockt und die „Gewaltexpertin“ Frau Ornella ergriff das Wort, um das wichtigste Thema in einer Gelaber und Geblubber von Wischiwaschiblablablasen zu ertränken wie in einer unappetitlichen Brühe, in der alle ausser dem Mann aus Bern badeten. Diese Brühe aus Kitsch und Quatsch wird als Wunderheilmittel gegen das Gewaltproblem verkauft mit der Aufschrift: „Subtil“ .    

Denn was eine subtile Gewalt ist, die kann man nicht einfach ausschaffen. Zumal die Täter in diesem Fall allesamt mehrfach vorbestraft waren, einer davon wie gesagt vierzigmal. Man kann es nicht oft genug wiederholen, damit niemand sagen kann, er habe nicht gewusst, was für eine Justiz das ist. Je mehr Straftaten ein krimineller Ausländer auf dem Konto hat, desto geringer wird die Aussicht auf seine Ausschaffung. Desto grösser das Verständnis, das ihm von den bezahlten Verstehern entgegengebracht wird. Denn wo kämen alle die Ornellas hin, wenn die Hälfte der Gewalttäter ausgeschafft würde! (Es sind, wie auch der Mann von der Polizei zugeben musste, mit leiser beruhigender Stimme, über 50 Prozent Ausländer.)

Alle ausser dem Mann aus Bern senkten andächtig die Köpfe und blickten stumm in die Runde.
Als wollten sie eine Schweigeminute zum Zeichen der Ehrerbietung und des Respekts vor den balkanesischen Tätern einlegen. 

Wie schreibt doch die Gratiszeitung „Baslerstab“ gestern, 21. August,  das Fernseh-Gesülze vom Abend im voraus überholend: “Es geht um Menschen.“ (Sind die Opfer auch Menschen? Worum es den furchtbaren Gutmenschen in Wirklichkeit geht, wäre noch zu klären…)
 
Aber da nun die Abstimmung droht, wagte nicht mal jemand von den Hardsofties des radikalen Täterschutzes zu behaupten, das stimme nicht, die Statistik sei „falsch interpretiert“, nein, sie blickten nur stumm und dumm vor sich hin und dachten – nicht an die Opfer, nein nein, sie dachten an alle nur die SVP-Initiative, die es zu verhindern galt. Genau so sahen die aus. Es stand ihnen förmlich im Gesicht geschrieben, aber niemand sprach das Wort SVP auch nur aus, es kam ihnen nicht über die Lippen, so schrecklich muss die Gewalt sein, die von diesem Wort ausgeht. Nichts ist für diese Bande vom Täterschutz deliktverdächtiger als „Volkes Stimme“. Law and order! Rassistisch!
 
Nur der Mann aus Bern duckte den Kopf nicht, sondern blickte der Gefahr fest ins Auge, mit erhobenem Kopf. Er stierte nicht ratlos vor sich hin, er wusste, was zu sagen war. Aber die beiden anderen Opfer, o mein Gott, wie sie sich wanden und um den heissen Brei herum laberten und lallten, und nach Worten rangen, als der Moderator dann noch zaghaft das Unvermeidliche fragte: ob sie Rachegefühle hätten. Gott bewahre. Nein, nur das nicht. Zwar doch, gab der eine dann doch zu, doch anfänglich schon, aber dann, dann hat er erkannt, es nutzt ja nichts. Wie sollte es auch, wo nicht mal das Gerechtigkeitsgefühl geduldet wird und man von den Opfern erwartet, dass sie vor laufender Kamera alsbald nach der Tat, als wär’s die ihre gewesen, bekenne, dass sie nun keine Aggressionen mehr empfinden. Wirklich nicht? fragt dann vielleicht noch der Moderator, lauernd, dass sich einer verrät, – und zugleich befürchtend, es könnte einer aussprechen, was er denkt und fühlt. Nichts ist so tabu wie die Wut auf die Tat. Mit dem lüsternen Umlauern der Opfer nach der Tat will der Meutenmensch sich vergewissern und bestätigt haben, dass das Opfer nicht an Gerechtigkeit denkt, nicht im traum, sondern erfolgreich auf seinen Platz verwiesen ist. Es hat die Lektion, die ihm der Täter erteilt hat, begriffen. Diese geilen gierigen Fragen: „Was fühlen Sie danach?“ sind eine nachträgliche Platzanweisung an die Adresse des Opfers. Der Meutenmensch, der selber zu keinem  Mitgefühl fähig ist, will auch noch wissen, was das Opfer „fühlt“, da er selber weder fühlt noch weiss, wie ein Opfer sich fühlt. Denn der Meutemensch fühlt mit dem Täter, in die Kriminellen fühlen die Ornellas sich bestens ein. Sie träumen von ihnen. 

Die beiden tätergerecht Zusammengeschlagenen waren für diese Club schon dermassen zurechtverbogen, dass kein einziger geradliniger Satz mehr aus ihrem Mund kam, alles völlig  verdreht, verrenkt, fragmentiert, zerstückelt, ein einziges hilf- und ratloses Nach-Worten-Suchen, das Gestammel der Überlebenden im Reiche des Newspeak, wo jedes wahre Wort an der falschen Stelle zur Falle werden kann. Wehe es verspricht sich einer und sagt, ich wünsch mir dass das kriminelle Gesindel aus der Schweiz verschwindet, und zwar  auf Nimmerwiedersehn!

Wo jedes wahre Wort verboten ist und jeder nicht korrekt diktierte Gedanke, wo alle sich bemühen müssen, eine unmenschliche Bereitschaft zum Verzeihen zu demonstrieren, noch ehe überhaupt jemand danach gefragt hat oder überhaupt um Vergebung gebeten hat. Es hatte noch gar niemand von „Vergebung“ gesprochen, da begann einer der Zusammengeschlagenen schon um das „Vergeben“ herumzuräsonieren, so als habe man von ihm dazu eine korrekte Distanzierung von allen Gefühlen nach der Tat und eine Erklärung verlangt, dass er im Traum nicht auf solche Gedenken komme! Wie in dem Märchen, wo man nie an einen Bären denken darf, wenn man belohnt werden will. Der Bär aus Bern sass aber mitten in der Runde und alle Versteher taten, als sähen sie ihn nicht. 
 
Der Zurechtgeborene hätte sich fast verplappert. Um dann doch abschwächen zu müssen, nein, doch nicht Vergebung, aber auch nicht Vergeltung, nein, das sicher nicht, obwohl auch wieder Freunde von ihm gesagt hätten, aber nein, er habe sich dann doch überlegt. Also keine Vergeltung. Lieber die andere Wange…

Das war nicht nur die physische Gewalt, die sie selber erlebt oder miterlebt hatten, das war etwas anderes, was die Runde der Opfer und der Täterversteher wie nach einem schweren Schlag auf den Kopf dreinschauen liess (bis auf den einen, der verstand, was die Versteher hier aufführten). Als wären sie leicht betäubt von einem Schlafmittel vor dem Zu-Bett-Gehen, so stolperten sie da über die verbotenen Worte und versuchten die Sätze korrekt zu Ende zu bringen, die mit Lügen beginnen mussten und keinen Zusammenhang aufkommen lassen durften zwischen den verübten Gewalttaten und ihrer gerechten Strafe, gar nötigen Massnahmen zur Unterbindung der Fortsetzung und xfachen Wiederholung der Tat. 
 
Statt von solchen Massnahmen zu sprechen, die zu treffen wären, und die sehr wohl schon jetzt in die Tat umgesetzt werden könnten, ganz legal, wenn die linke Justiz nicht blockierte, konzentrierte sich der Moderator auf die „Gefühle“ der Opfer, als gingen die die lüsternen Täterschützer etwas an, dabei ängstlich darauf achtend, dass sie nicht zu deutlich würden, sondern hübsch verpackt und erstickt vom Verständnis für die Täter, wie die Zwangstoleranz es diktiert.

Sodann erläuterte der Polizeichef, der nicht wie einer wirken wollte, noch umständlich und betulich, dass es nicht immer ratsam sei für Unbeteiligte, bei Gewaltakten zu intervenieren und sich dabei selber der Lebensgefahr auszusetzen. Was schon lange bekannt sein dürfte und für den Ernstfall nichts besagt. Aber mit solchem Füll-Getrödel verging der Abend, ohne dass das Problem, gegen das die linken Medien alle ihre Kanäle öffnen, um die Ausschaffungs-Initiative mit kriminellennährender Gülle zu überspülen, auch nur ansatzweise zur Debatte gestanden hätte. Schon das Wort SVP war tabu! Und das in einer Sendung zu einem brisanten politischen Thema, das nur die SVP auf den Punkt gebracht und öffentlich spruchreif gemacht hat.

Was da mal wieder an Heuchelei geboten wurde und als Wille zur Verdrängung am Werke war (es geht um die Verdrängung der SVP aus dem Bundesrat) – kaum dass der Mann aus Bern die Ausschaffung angesprochen und sich klar für sie ausgesprochen hatte, das war der Clou der neuen Clubsendung.

Bei dem früheren Moderator Heininger wäre es vielleicht noch eine Spur weniger lammfromm und linkskonventionell zugegangen als mit dem neuen politisch voll korrekt durchstrukturierten Moderator im Kuscherclubsessel der Gewaltkuschelkultur.

Ich überlegte die ganze Zeit, wovon die wohl so betäubt waren und wie vor einer Beerdigung da sassen. Waren es wirklich die schweren Schläge auf den Kopf, die den Opfern und Verstehern ihrer Schläger den Verstand geraubt hatten? Ich glaube, es war etwas anderes, das sich wie Mehlsäcke über die Köpfe legte. Es war die Kreiskommission, big brother watching, die diese Runde so betäubt hatte, als seien sie alle bis auf einen erst vor einer halben Stunde zusammengeschlagen worden. Es war die Zensurkeule aus der Eidgenössische Kommission gegen Rassismus, die der Runde des Diskutanten diesen Schlag auf den Kopf verpasst hatte, und die hinter allen noch offenen Diskussionen lauert. 

Auch der Türsteher machte ein ernstes Gesicht, aber nicht wie die Trauergäste, sondern wie ein Sargträger in Bereitschaft, der zwar nicht beteiligt ist an den Gefühlen der Anwesenden, aber weiss, wie er sich zu verhalten hat und nicht zu laut lachen darf vor der Abstimmung, damit er hinterher mit Frau Ornella schmunzeln kann. Denn auch er könnte  von der Ausschaffung in seinem Milieu direkt betroffen sein als Mitleidender, sollte vielleicht einer von seinen Verwandten oder Freunden unter den Tätern sein. Da gilt es, den Dingen, die da kommen, ernst ins Auge zu blicken.
 
Es war die von allen TV-Runden zum Thema Jugendgewalt, die ich erlebt habe, die erste, in der nicht über die Opfer offen wie üblich geblödelt wurde, ihnen „Provokation“ des Täters und der falsche Blick unterstellt wurde. Die Gewalt war subtilerer Art, die gegen den Bruder des invaliden Gewaltopfers und mit ihm gegen alle, die es wie er erleben, in diesem Club geübt wurde. Schmunzelnd. Und alles, was er an Konsequenzen vorzuschlagen hatte, kaltblütig roboterhaft unter den Tisch wischend.    

Nicht nur der Türsteher gab zu verstehen, dass man keine „Kids“ ausschaffen könne. Denn die „Kids“ betätigen sich doch lieber weiter in der Schweiz. Sie an ihren Lieblings-Aktivitäten zu hindern, kann man ihnen ja nicht antun. Sonst kann Frau Ornella nicht mehr schlafen. Auch die beiden erfolgreich Zusammengeschlagenen waren dagegen. Der Moderator fragte noch schwächlich, ob es denn nicht Grenzen geben müsse. Die Frage traute sich niemand von den Betäubten zu beantworten, sie drehten und wanden sich und verrenkten ihr Hirn zum Gotterbarm.

Allenfalls die „Jugendlichen“ aus der Betreuungsstelle Vertigo rausstellen, das konnte Frau Ornella sich als die alleräusserste der Massnahme noch vorstellen. Aber Ausschaffen? Da war man sich einig bis auf den einen, dass man doch nicht Gewalt mit Gewalt (!!!)  beantworten könne! Das sei doch nicht „die Lösung.“ Die hat nur die linke Täterhilfe. Das Ergebnis liegt täglich vor.

Die Ausschaffung nach demokratischem Gesetz, das eine Volksabstimmung beschliessen könnte, wäre eine legale Massnahme. 

Legale Strafmassnahmen gegen Gewalttäter sind Gewalt für die Hüter der Gewalttäter, die das staatliche Gewaltmonopol anfechten, weil sie das Gewaltmonopol der Kriminellen  nicht antasten wollen.

Facit: Gewalt macht bei link einfach mehr Spass, wenn sie in der Schweiz stattfindet ohne staatliche Sanktionen, statt wenigstens dort, wo es noch möglich ist, ausgeschaltet zu werden: nämlich bei jenen den 50 % Kriminellen, die man ausschaffen könnte, wenn man wollte. Aber dann haben Hostessen vom Täterbetreuungsgewerbe nicht mehr so viele Schützlinge, von denen sie träumen können. Zwitscher zwitscher gacker gacker ja die Frauen sind ein Acker. Ach was für ein Abend wieder mal! Die Verblödungsspirale dreht sich im Kreisel.

http://erinnys.myblog.de/erinnys/art/5361251/Subtile-Gewalt-im-Club-SF1

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