Schweizer Witz-Justiz

Posted on Juni 12, 2010

0


Pitbull erlaubt, Kettenhund verboten

Im August 2009 berichtete Nebelhorn von einem Urteil aus Seldwyla, das wir nicht verpasst haben möchten.

In der Schweiz, wo man für einen Kaminwitz über Minarette mit hoher Busse belegt wird, ist es verboten, einen Kettenanzeiger, der ehrverletzende Anzeigen gegen Islamkritik als „Rassendiskriminierung“  macht, als „Allahs Kettenhund“ zu bezeichnen. Hingegen ist es erlaubt, einen Politiker als fletschenden Pitbull zu bezeichnen, was wir mit Interesse registrieren.

Laut Bezirksgericht ist es «unhaltbar», den SVP-Nationalrat mit dem Nazi Goebbels zu vergleichen, was bekanntlich zum Standard-Verleumdungsvokabular der  Linken gehört, die alles was nicht links einspurt, als Nazi erklären. Aber «Fletschender Pitbull» muss sich der Historiker gefallen lassen.

  • «Mörgeli: ein Goebbels in Taschenformat» lautete der ­Titel eines Leserbriefs, der Anfang 2008 in der «Uster Rundschau» erschienen ist. Verfasst hat ihn der ehemalige Ustermer SP-Gemeinderat Laurenz Steinlin. Der 67-Jährige verglich das politische Auftreten Christoph Mörgelis mit dem des Nazi-Kriegsverbrechers Joseph Goebbels. (…) Den SVP-Strategen als «fletschenden, zubeissenden Pitbull» zu charakterisieren, wie dies Steinlin ausserdem tat, ist laut Urteil jedoch nicht ehrverletzend. Dies weil Mörgeli «mit akzentuierten und angriffigen Aussagen» in Erscheinung trete. Zudem sei die Hunderasse auch mit positiven Eigenschaften verbunden – würden sich doch «zahlreiche Profisportler mit dem Spitznamen Pitbull rühmen».mehr

Die Schweizer Justiz hat es ja nicht leicht mit den diversen Hunderassen. Mal bestraft sie Menschenvergleiche mit dem Hund, mal erlaubt sie sie, und zwar mit den gefährlichsten Sorten. Während weniger klar definierte Hunde von hohem Symbolwert sie kopfscheu machen. Vor nicht ganz rassereinen Kettenhunden, die nicht näher zu identifizieren  sind, ziehen Schweizer Richter lieber den Schwanz ein. Die Begründung, dass Pitbulls auch mit positiven Eigenschaften verbunden würden, gilt schliesslich von allen Hunden, für manche Zeitgenossen könnte der Vergleich ja direkt schmeichelhaft sein, weniger dagegen für den Hund. Immerhin war dieses Gericht nicht borniert genug, den Pitbullvergleich zu inkriminieren. Moergeli wird das verkraften, zumal er sich nicht für einen kleinen Pinscher halten muss, den jeder an die Kette legen kann und dressieren. Ein Pitbull ist immerhin ein gefürchteter rassiger Gegner, was sich nicht von jeder Hundesorte sagen lässt, die man zum Apportieren abrichtet.

Moergeli wird im Schweizer Medien-Mehltau nicht geschätzt, er ist einfach ein paar Grade zu bissig und witzig. Wenn z.B. irgendein Strassenpinscher einen Pitbull ankläfft, dann geht das nicht immer gut. Wir würden z.B. nie einen uninteressanten gut dressierten kleinen Wicht von irgendeiner linken Gasse mit einem Kampfhund vergleichen, da kann Moergeli sich ja noch geschmeichelt fühlen. Ein Schosshündchen ist er ja nicht gerade. Was für ihn spricht. Bei gewissen Sorten von Schosshündchen fallen uns eher ein paar Vertreter der Schweizer Justiz ein, die nicht mal wissen, was ein richtiger Biss ist, auch dazu sind sie viel zu kurz an Biedermanns Leine gehalten.

Wenn die Witzfiguren der Schweizer Justiz ernst mache, dann hört der Spass mit Allah auf. 

Mehr über die Schweizer Witz-Justiz hier.

(In der Schweiz sind nur Satiren erlaubt, die der Zensor versteht!)   

Schweizer Witz-Justiz

http://nebelnorn.20six.de/nebelnorn/art/560214/Die-Schweizer-Witz-Justiz

Schweizer Witz-Justiz in action

http://nebelnorn.20six.de/nebelnorn/art/593428/Auf-den-Hund-gekommen

Auf den Hund gekommen

Advertisements
Posted in: Uncategorized