KULTURKAMPFKONSENS

Posted on Februar 2, 2010

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ARENA MIT AFSHAR UND PATER TRAUFFER (2006)

Nicht alle liessen den Redner von Regensburg 2006 im Regen stehen mit seinem inzwischen berühmten Zitat des Kaisers von Byzanz über Mohammed, der nichts Gutes gebrachte habe. Es war ein Schweizer Bundesrat, der erklärte, was Benedikt gesagt habe, sei richtig und nötig. Ein mutiges Wort von Bundesrat  Couchepin seinerzeit, das man in der EU weithin vermisste und das kaum ein Echo fand. Aber bald verliess denselben Couchepin aller Mut und er bescherte der Schweiz einer Erneuerung der Zensur der Islamkritik mit der Ernennung bzw. Bestätigung des Homme fatale der EKR in seinem Amt als Vorsteher der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus und Oberster Zensor der Kuschkultur.

Im Bistum Basel wurde die Papstrede von Regensburg 2006 zumindest als nicht entschuldigungswürdig verteidigt, und zwar vom Generalvikar des Bistums, Pater Roland Trauffer, der in einem Interview erklärte, der Papst müsse sich gar nicht entschuldigen, da keine Schuld vorliege. Ganz recht. In Anbetracht der Hetze gegen Islamkritik, die von der linken BaZ, dem Sprachrohr der Islamlobby, verbreitet wird, ist das bereits mutig. Auch wenn es defensiver klingt als das Statement von Bundesrat Couchepin, der ein Wort für die bedrohte Meinungsfreiheit sprach. Um die geht es der Firma Trauffer&c co aber kaum.

Eine etwas schlicht links gestrickte komplett islamignorante Journalistin (Sonja Hasler)versuchte  Trauffer  nach der „umstrittenen“ Papstrede in einem einem Interview vom Schweizer Fernsehen partout das Geständnis abzuringen, dass Benedikt zu weit gegangen sei und dergleichen Biedersinniges, Islamunterwürfiges, das gut ankommt bei Leuten, denen Religionskritik und Meinungsfreiheit kein Begriff sind. Dass die Zumutungen einer „Kultur“, die Kritik mit Gewalt und Terror  beantwortet, nicht mit Entschuldigungen zu beantworten sind, auch nicht von einem Papst (dessen Meinungen sie im übrigen nicht teilen müssen und in diesem Fall auch nicht verstanden haben), ist der stromlinienförmigen Journalistin nicht geläufig, die mitten im linken Mainstream schwimmt und sich „kritisch“ vorkommt.  Trauffer fiel darauf nicht rein, raffte sich aber auch nicht dazu auf zu erklären, der Papst bzw. der Kaiser von Byzanz habe doch völlig recht gehabt. Sonja Hasler, die auch als Moderatorin in der Arena zur Minarett-Abstimmung im Herbst 2009 ein erbärmliches Schauspiel der Islamservilität abgab, setzte scheint’s voraus, dass alle Welt sich vom historischen Zitat des Papstes zu distanzieren habe und Johannes Paul zu folgen auf dem Weg von Assisi zu Allah. Zitieren nicht erlaubt… Das hat auch Hirsi Ali erfahren.

Im Westen können auch die Christen, die den Islam für friedlich halten, den Papst kritisieren, ohne dass sie dazu Kirchen anzünden. Der Interviewerin gefiel es nicht, dass der Redner von Regensburg seine Rede nicht auf Wunsch der tobenden Muslime widerrufen hat. Sie hielt ihre  islamkonformen Fragen an Trauffer  wahrscheinlich für besonders „kritisch“. Soviel als Vorspiel zur „Arena“ v. 22.9.06

Roland Trauffer verteidigte zwar nicht die westliche Meinungsfreiheit, sondern das Recht des Papstes, sich nicht für etwas entschuldigen zu müssen, was keine Schuld war. Wobei er freilich weniger in den Kategorien der Freiheit als der Sünde argumentierte, die in diesem Fall nicht vorliege.

Wie aber, wenn jemand etwas „Respektloses“ gegen den Islam sagt? Muss man sich dann entschuldigen? Waren die Karikaturen vielleicht eine Schuld?

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KULTURCLASH IN DER  ARENA

In der konfrontativen Politsendung ARENA des Schweizer Fernsehens vom  22.9.06 traten Vertreter der Parteien und der Religionen, um die es nach dieser Papstrede geht, gegeneinander an:

Roland Trauffer,  Generalvikar des Bistums Basel, und Farhad Afshar, Präsident der Islamischen Gesellschaft der Schweiz; der Historiker und SVP-Nationalrat. Mörgeli (dessen amüsante Kommentare in der Weltwoche zu den Dogmen der linken Glaubenswelt der Linken immer so sauer aufstossen wie den Moslems die Karikaturen des Propheten, Lachen auch bei Linken verboten) und, als Exponent eben dieser Denkzensurschule, der Grüne Politiker Josef Lang, auch bekannt als Joe. (Derselbe der schon in der SF-Diskussion zum islamischen Terror mit Prof. Reinhard  Schulze zusammenwirkte, welch letzterer auch von der NZZ als Islamexperte hofiert wird – vgl.  SF-Gespräch mit NZZ-Redaktoren vom 23.9.06, wo dieser Schulze, der auch aussieht wie Dracula auf Urlaub, als  d e r  Spezialist für das Muslimgefühl von allen gefragt ist, die sich in diesen islamischen „Gefühlen“ nur so suhlen.)

Zur Arena vorweg: Die eingangs klarste Position gegenüber der Reaktion aus dem Reiche Allahs auf die Rede des Papstes bezog der SVP-Vertreter Mörgeli. Die erbitterste Reaktion gegen die Islamkritik kam von der grünen Seite der Meinungs-diktatoren,  die sich mit Joe Lang einmal mehr auf die Gewalt in der Geschichte der Kirche einschoss, mit dem die linken Solidarbrüder der Islamofaschisten von der gegenwärtigen Bedrohung Europas abzulenken. Bei Linksgrün  will man nichts wissen von der islamischen Gewalt, die Islamlobby kennt nur eine christliche und meint die Ketzergeschichte, obwohl die Verfolgungen nicht im Evangelium verankert sind wie die islamischen Verbrechen im Koran, und wenn man lieber bei den Kreuzzügen verweilt als den Dschihad zur Kenntnis zu nehmen, vergisst man gezielt, dass sie sich gegen die islamischen Eroberungen und die permanente Bedrohung Europas durch den Islam richteten.

Da Geschichtskenntnisse bei Linken so ähnlich wie im Islam gefragt sind und sich auf den europäischen  Kolonialismus konzentrieren wie bei den Moslems auf „die Kreuzzüge“,  ist es ja möglich, dass wir noch im 13. Jh. leben.  Oder, wie der Islam, im siebten. Mörgeli wunderte sich über die Doppelmoral der Linken, die aber keine Ironie verstanden und keinen Spass mit der Religion, ganz so wie  ihre Brüdern in Allah.

Neben der unverrmeidlichen Schweizer Muslima Amira Hafner trat auch eine Islamwissenschaftlerin auf, eine ebenfalls als Apologetin stets für SRF bereitstehende Ilfete Faney, die prompt erklärte, Mörgeli habe keine Ahnung vom Islam.

Ein Historiker im Westen muss  wissen: wenn er nur  ein paar längst bestbelegte Fakten zu Vergangenheit und Gegenwart des islamischen Kulturkreises erwähnt, aus welchem bekanntlich nicht gerade die Erforschung der Geschichte des Islam ausgeht (ehe westliche Wissenschaftler sie erforschten, war sie den Moslems als ihre eigene Geschichte so gut wie unbekannt; ihre  Kenntnisse beschränkten sich, als die Kolonialherren kamen, praktisch auf die Aussagen Allahs), dann hat er „keine Ahnung vom Islam.“  Denn in Frau Faneys Kopf herrscht die Vorstellung, dass nur Islamapologeten sich ein Urteil über den Islam, insbesondere seine Expansion im Westen, bilden dürfen. Ein typisch islamisches Demokratieverständnis.

Besonders wenn jemand noch Korankenntnisse hat, von denen der Durchschnittsmoslem im Westen keine Ahnung hat, trifft ihn die Keule der Ilfete mit der vollen Wucht der Argumentationslosigkeit, die sich Fakten und Kritik verbittet nach der Logik des Islam, der seine Kritiker  mörderisch bedroht.  AplogetInnen von der Art der Ilfete macht es wütend, dass ein westlicher Historiker es wagt, auch noch etwas über den zu wissen, was nicht aus den  Koranschulen stammt, aus denen diese hochgebildeten Taliban entspringen.  Auch das Anzünden von Mädchenschulen in den Ländern des islamischen Wissens nur zu erwähnen ist für Figuren wie Frau Ilfete schon ein Sakrileg.

Damit nun niemandem vielleicht die Buddhastatuen von Afghanistan einfallen, schaltet sich geschwind Herr Farhad Afshar ein und spricht mit sanft gekreideter Stimme, alle Religionen dürften in der Schweiz ihre Tempel bauen, auch die Buddhisten dürften das, nur die Moslems dürften nichts.

Ja woran mag das wohl liegen, dass die Moslems in der Schweiz keine Buddhisten vertreiben dürfen wie im fernen Osten und ihre Tempel nicht anzünden dürfen? Hängt das vielleicht damit zusammen, dass die Moslems keine indonesischen Christen und Buddhisten sind?

Nun schaltet sich auch Trauffer ein, der Afshar sehr gut verstanden hat: Die Kirche gälte auch als monolithisch, sie habe sich aber hier integrieren können. Auch die Muslime müssten sich genau so arrangieren mit den Schweizer Verhältnissen.

Da der Kirchenrechtler Pfarrer Grichting aus Graubünden (siehe auch Die alte Sichel:  Das Kreuz der Kirche mit der Demokratie nicht anwesend ist, wird die Frage, mit was so allem die Kirche sich in der Schweiz abzufinden hat und wieweit sie wohl hofft, dass der Islam diese missliche Situation verbessert, nicht erörtert.  Was meint Trauffer wirklich, wenn er meint, die Muslime hätten sich auch anzupassen? (Was geschieht, wenn sie sich in so hinreichender Zahl vermehrt haben, dass sie sich nicht mehr anpassen müssen, ist hier nicht das abendfüllende Thema). Trauffer weiss aber auch, dass „Glaubensfragen keine Sache der Demokratie“ sind.

Da hat er sicher recht. Die Dreifaltigkeit ist ja auch kein demokratisch gewähltes Gremium. Aber ob die Verteilung der Bischofssitze oder der Kirchengelder zu den Glaubensfragen gehört, bleibt noch offen. Trauffer meint dazu: Wenn die Muslime sich an die Schweizer Verhältnisse angepasst hätten, dann würde er zu ihnen sagen: „Ihre Gemeinschaft hat ein Recht, ihren Glauben hier zu leben.“

Klingt irgendwie demokatisch, oder? Also sprich der Mann, der es am besten wissen muss, was es heisst, auch die Pest in Europa überleben zu können. Leider fragt in dieser Arena niemand, was für ein Glaube an Koran und Scharia das denn ist, der hier „gelebt“ werden soll und wie denn das Religionsgesetz dieser Gesetzesreligion, die die Lebensweise bis ins Detail vorschreibt und allen demokratischen Regeln des demokratischen Rechtsstaats widerspricht,  „gelebt“ werden soll . Worum geht’s dem CEO vom Bistum Basel? Um definitive Anpassung dieses monolithischen Religionsregimes an die hiesigen  Rechtsverhältnisse oder an das zukünftige Ausleben des islamischen Religionsrechts, das zum islamischen „Glauben“ gehört wie die Messe zur Kirche.

Da trat ein Mann von der EVP (Evangelische Volkspartei) ans Mikrophon und verkündete, dass wir hier ein Problem hätten zwischen Christen und Moslems.  Gemeint war das Minarett. Der EVP-Mann weiss auch, wie man das Problem löst: indem man nicht mehr davon redet.

“Statt um Minarette zu streiten, sollte man …“ Was? Die Scharia verbieten? Nicht doch: „aufeinander zugehen.“

Beispiel: „Wir treffen uns in der Moschee und in der Kirche abwechselnd. Um dann noch eine halbe Stunde mit ihnen zusammenzusitzen.“

Nun möchten aber nicht alle ChristInnen, wenn sie in die Kirche gehen, dort abwechselnd mit Moslems zu Allah beten. Auch möchten nicht alle SchweizerInnen, wenn sie ein Gerichtsgebäude betrete, z.B. zu einer Scheidungsverhandlung, dort einen Schariarichter abwechselnd mit einer Schweizer Richterin antreffen. Das möchten wir nicht, und wir möchten auch keine EVP-Papas, die dergleichen bei uns einführen. Deshalb möchte ich die lieber nicht wählen und mich von ihnen entfernen statt aus sie zuzugehen.

Ich möchte auch keine Minute mit Moslemmännern zusammensitzen, die es richtig finden, wie der Koran sagt, dass mann Frauen schlagen darf und auch sonst mit ihnen machen was man will, gemäss Sure 2.223.

„Ich plädiere, dass man den Islam nicht als Bedrohung sieht“, sprach der Mann von der EVP.

Ich plädiere dafür, dass man solche Männer nicht wählt.

Es ist dann ein Vertreter der EDU, der – neben der SVP – zur Sache kommt und etwas klarstellt zum friedlichen Islam, was niemand hören will: dass die früheren Koranverse aus der Zeit, als Mohammed noch machtlos war in Mekka, als definitiv aufgehoben gelten durch die späteren gewaltträchtigen, auf die sich die Gläubigen der mit Gewalt verbreiteten Dschihadreligion mit gutem Grund berufen als auf den letzten Willen des Propheten.

Kaum hat er das gesagt, womit das Getue um die islamische Toleranz überführt ist, wird blitzschnell das Thema gewechselt, so als wäre nichts dazu gesagt worden. Denn dieses Votum traf ins Schwarze. Aufklärung über den Islam ist in der Arena nicht erwünscht.

Der EVP-Mann, der abwechselnd in die Kirche und in die Moschee geht, hat offenbar einen vorbereiteten Schläfer aus dem Publikums zum Leben erweckt, der sich als Jude vorstellt und erzählt, er komme gerade aus Israel aus einer Gemeinschaft, wo Juden und Moslems in Frieden  zusammenlebten und ort komme niemand auf die Idee, ein Minarett zu verbieten. Wozu niemand auf die Idee kam,  zu fragen, wie viele Synagogen denn die Hizbollah seiner Meinung nach in „Palästina“erlauben würde nach Auflösung des Staates Israel? Oder wie viele Kirchen in Saudiarabien gebaut werden dürfen, ohne dass der Staat sie verbietet oder gläubige Moslems wie in Pakistan auf die Idee kommen sie anzuzünden oder Bomben reinzuwerfen?

An der Idee von den Minaretten, die niemand zu verbieten hat, entzündet sich  die Begeisterung des Grünen Josef für die christlichen Kirchen, die auch für die Minarette in der Schweiz sind und – Josef Lang steigert sich nun in den linken Dialog mit den Kirchen hinein – „die viel mehr für den Dialog getan haben als die Linken.“ Ja der heilige Josef der Grünen wird bald ein Heiligenbild vom hl. Johannes Paul bei sich daheim aufstellen können zur täglichen Morgenandacht. Die linksgrüne Religion hat auf einmal keine Berührungsängste mehr gegenüber der Kirche. Aber das Christentum, das ist ein grosses Problem für den Grünen Gottesmann St. Josef, die Gewaltgeschichte des Christentums!! Ei ja, die lässt den hl. Josef einfach nicht mehr ruhig schlafen. Er hat die Gefahr für Europa erkannt. Die Kreuzzüge und die SVP. Davor muss Europa bewahrt werden. Bloss keine Volksabstimmung zur EU! Lieber ein Konkordat mit dem Islam.

Kurzum die Allianzen gehen jetzt kreuz und quer durch die alten Differenzen. Da ist die Linke nicht so kleinlich mit der kath. Kirche, wenn die nur dabei ist bei der Asylabstimmung für mehr Moslems im Land. Mehr Gottesrecht und mehr soziale Verelendung. Da grünt der linke Weizen und der der Kirche blüht. Zugleich muss St. Josef aber dem SVP-Historiker die Sünden der Christen mit dem gehörigen moralischen Entrüsten für die Islamfrommen unter den Wählern  nachweisen und gegen die Kreuzzüge kämpfen. Ohne doch Trauffer zu nahe zu treten. Denn was so eine richtige linksgrüne Fleisch fressende Pflanze ist, die schluckt einfach alles, was sie fetter macht. „Wir Linken müssen uns ein Vorbild nehmen an den Kirchen“ (!), also  spricht der linke Mullah. Und zugleich müssen wir Linken etwas gegen die Kreuzzüge tun, nicht wahr? Doppelt moralgemoppelt hält besser.

Nicht der Kirchenmann gibt das Feindbild ab für den grünen Josef, der sich kaum mehr einkriegt vor Entrüstung über die Geschichte des Christentums, sondern der Historiker Mörgeli von der SVP. Vor der es das Schweizervolk zu warnen gilt. Es gibt wieder einen Teufel in der linken Kirche: die SVP. Und einen echten Heilsbringer: Wojtyla. Kenntnisse der islamischen Geschichte sind das rote Tuch für den Grünen.

Da wendet sich der Moderator an Mörgeli, weil er „nicht versteht“, was  Mörgeli eben „gesagt hat.“

Das muss schrecklich schwer zu verstehen sein, wenn man Moderator ist und es allen zugleich recht machen muss, aber vor allem den Moslems recht machen möchte und immer schon gewusst hat, dass die Linke mehr vom wahren korrekten Geschichtsverlauf versteht als ihre Gegner.

Moderator Leuthard „versteht“ also gar nicht, was Mörgeli meint, wenn er von Gewalt im Islam spricht. Auch der Grüne versteht das nicht. Er versteht, wenn er „Gewalt“ hört, immer nur „Kreuzzüge“.

Der Moderator lässt sich, um seine Schwierigkeiten mit dem Verstehen zu illustrieren, etwas einfallen, was uns an seinem Verstand zweifeln liesse, wenn man es nicht für eine Methode der Moderation halten könnte, mit der den anwesenden Muslimen vorgeführt wird, welch moderaten Geistes sie doch sind. Also Leuthard sagt, er sähe hier ein Bild von friedlichen Musliminnen, das stimme nicht zusammen mit dem, was Herr Mörgeli gesagt habe.:.

Nun wirkte zwar weder Frau Ilfete noch Frau Amira (Hafner, die obligate Apologetin in den TV-Runden) in irgendeiner Weise besonders friedlich auf uns, sondern äusserst militant, wenn sie wie üblich überheblich zu verstehen gaben, dass keiner von den Christen, die nicht dasselbe sagen wie die Moslems und ihre Verbündeten im Westen, etwas vom Islam versteht, aber so wie Herr Weimer im deutschen Fernsehen generös bzw. listig so erboste Fanatikerinnen wie Katajun Amirpur diplomatisch als „charmant“ bezeichnet, so nennt auch Herr Leuthard die Islam- Agentinnen, die keine Kritik an der real existierenden und christenmordenden Religion desFriedens dulden, „friedlich.“ Da hat er  insofern recht, als auch sich noch keine Moslems in einer TV-Show gezeigt haben, die daselbst Kirchen anzündeten oder dazu aufriefen während der Sendung. Und die  Muslima beweist in freidlicher Verlogeneheit, wie friedlich der Islam doch ist, indem sie behauptet:

Zwangsheirat habe nichts  mit der Religion zu tun.

Zu dumm, dass niemand in der Arena zu wissen scheint, dass die Zwangsheirat nach allen Schulen der Scharia legal und vorgeschrieben ist,  der Vormund der Braut bestimmt, wen sie zu heiraten hat, nicht sie, auch die minderjährigen Bräute werden von den männlichen Vormündern verschachert, Kinderheirat ist nach islamischem Recht rechtens.  Aber richtig,  die Scharia gibt es ja gar nicht, wie Frau Amirpur im Presseclub des ARD kurz darauf erklärte. Auch den Islam gibt es  ja nicht. Warum bloss macht er soviel von sich reden?

So etwas wie Zwangheiraten, belehrt die friedliche Muslima die Arena, gebe es auch in der Schweiz. Interessant, dass das Schweizer Recht Zwangsheiraten nach Schariarecht vorsieht.  Ob die Dame meinte, auch in der Schweiz gebe es islamische zwangsheiraten? Da hätte sie ja recht,

Spätestens hier hätte es dem Moderator, der nicht verstand, was gesagt worden war, wenn Mörgeli es sagte, einfallen müssen, dass es in der Schweiz in der Tat Zwangsheiraten gibt, und zwar massenhaft im Moslemmilieu, und dass der Bundesrat nicht wünscht, dass es dazu eine Untersuchung gibt. Lieber  liess der Moderator die Runde von der friedlichen Muslima mit den üblichen islamisch-linken Ablenkungsmanövern  einseifen, als gegen Zumutungen wie diese  einzugreifen: „Im Koran darf es keine Zwangsehe geben“.

Aber in der Scharia darf es sie nicht nur geben, sondern es gibt sie  legal nach islamischem Recht, von Sudan bis Iran, von Afghanistan bis Albanistan in der Schweiz.

Nach Koran gibt es auch die Vergewaltigung in der Ehe als Rechts des Mannes, denn die Frau ist ein Acker, den der Mann bestellen kann wie und wann er will. Das Saatfeld Ilfete  kennt entweder den Koran nicht oder wünscht nicht, dass die Kuffar ihn kennen. .

Nun stösst auch Herr Afshar dazu, um die Scheibe vor dem Kopf der Muslima, die soeben  Rechtsbelehrungen über Schweizer und Schariarecht erteilt hat, noch etwas zu befestigen und das Gesagte noch mal zu bekräftigen, indem er die  „westliche Doppelmoral“ anprangert. Denn wie wir alle wissen, sind die Zwangsehen ja nicht islamisch, sondern schweizerisch. Im Islam kommen sie nicht vor, dafür in der Schweiz.

Wenn das jemand von den anwesenden Schweizern gesagt hätte, würde man sagen, er hat eine Schraube locker, aber die Scheibe vor dem Kopf der Muslima sitzt nicht locker, die sitzt so fest, dass es daran nichts zu rütteln gibt.

Jaja, so ist das halt. Nix zu machen. Erstens gibt es den Islam nicht, zweitens ist er friedlich, drittens kennt er keine Zwangssehen, viertens finden die in der Schweiz statt. Und zwar nach christlichem Recht.

Da sagte der Moderator nicht, er habe wohl nicht richtig verstanden.

Nur Mörgeli fragte, warum es die Zwangsehe im Islam dann gäbe. Dem Weibe fiel dazu nichts ein. Die Scheibe bewegt sich nicht. Im Gegensatz zur Erdkugel.

Das Dialogkarussell dreht sich immer in die selbe Richtung. Auf die Frage nach der Gewalt im Islam folgt die Antwort von den christlichen Kreuzzügen (ohne jede Erwähnung der islamischen Eroberungen, gegen die sie gerichtet waren), dann kommt eine Islamwissenschaftlerin und erklärt, wir im Westen verstünden alle nichts vom Islam, alsann dann darf jemand noch eine Frage stellen an die anwesenden Muslimas,  was sie von den Zwangsehen hielten, worauf eine zu diesem Zweck eingeladene Vorzeigemuslima erklärt, sie fühlte sich frei, es gäbe keine Zwangsehen. Ausser bei den Christen.

Pater Trauffer erhob dann doch noch Einspruch gegen Afshars abgegriffene Trumpfkarte von der „christliche Doppelmoral“ und gab ihm zu verstehen, dass er ja genau wisse, was er da sage. Die Kreidestimme wusste natürlich nicht, wovon Tauffer redete und versuchte dreinzuschauen wie Seligsinddiesanftmütigen. Nur dass das Wolfsfell unter dem Schafspelz so stark durchschimmerte, dass es auch Trauffer zuviel wurde, trotz dem gemeinsamen Kampf ums Ausleben des Glaubens auf und unter dem Minarett.

Trauffer verriet auf die Frage wie nahe er den Moslems stehe, hintersinnig: „Wenn ich dem Imam begegne“ (vor der Kirche, wo die Moslems ihre Bajonette aufpflanzen wollen, wie Herr Erdogan sagen würde), „dann begegne ich ihm als Glaubender. Wir können eigentlich nicht nahe genug sein“. Das ist der Schweizer Glaubensdialekt, den nur Eingeweihte verstehen. Denn was hat der Pater soeben gesagt? Haben wir das wirklich verstanden?

Wenn ich das nach meinem Verständnis der Dinge zusammenfasse, dann habe ich soviel verstanden wie: hier werden verschiedene Süppchen auf einem Feuer gekocht. Zunterst brodelt der Kessel des Islam, darüber, wie bei einem mehrstufigen Kochtopf, rührt die Kirche ihr Süppchen an und oben drüber dünstet das linke grüne Gemüse, das auch noch am Kirchentopf erwärmt wird.

Bleibt nur zu hoffen, dass das Gebräu im Kessel unten nicht explodiert.

rvc September 2006

Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche

http://reginevancleev.blogspot.com/2009/12/von-der-babylonischen-gefangenschaft.html

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