Gott kommt zurück nach Europa – auf Allahs Wegen

Posted on September 11, 2009

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Gott kommt zurück nach Europa – auf Allahs Wegen

I Meisner in Fulda auf Missionsstation

Eine Sendung von KTV v. 27.8.08

Kardinal Meisner als Preiser der Reevangelisierung nach Bonifaz

Wir leben offenbar im tiefen Heidentum und gehören bekehrt.
Meisner erklärt was er unter Evangelisierung versteht, nämlich
Sexualmission (von der zwar nichts im Evangelium steht, aber der kath. Fruchtbarkeitskult beruft sich unverdrossen auf den jüdischen Wanderprediger, so als hätte der Vermehrung gegen den Willen der Frauen und Verketzerung der Abtreibung und Geburtenkontrolle gelehrt). Originalton Meisner-Mission:

„Erst vor drei Jahren habe ich eine kinderreiche Familie nach Chemnitz in Sachsen entsandt.“

Alles klar?

Es ist derselbe Meisner, der alle Frauen, die sich keinen Kinderreichtum von der Kirche diktieren lassen und Geburtenkontrolle auch durch legale Abtreibung im Notfall beanspruchen, als abscheuliche Verbrecherinnen verteufelt nach alter Frauenverfolgertradtition seiner Organisation.

Die kinderreiche Familie ist der Modellfall und das Ideal dieser Meisnermission wider die Frauen, die da glauben, sie dürften sich gegen den Gebärzwang legal zur Wehr setzten nach demokratischem Recht! Was nach Meisner und Konsorten „wie Holocaust“ ist.  Diese Art Volksverhetzung ist in Deutschland wieder legal. Frauenverteufelung mit verbalen Scheiterhaufen ist in der catholica ungebrochen verbreitet. Der Vermehrungskult gleicht dem des Islam, drum ist der Islam auch willkommen als Konkordatspartner, wenn auch noch als Konkurrenz gefürchtet.

Aufgabe jeder katholischen Familie ist das Kinderkriegen im kath. Masstab der Massenvermehrung. Ginge es nach dem Kirchenrecht, hätten wir Drittweltzustände in Europa. Meisner läst sich dazu auch etwas einfallen, was nur ein klerikaler Zölibatär sich ausdenken kann:

„Der dreifaltige Gott, der kein Jungeselle ist, sondern eine Familie im Kleinen“!

Eine sehr sonderbare Homofamilie, die dem klerikalen zölibalen Junggesellen und Frauenverteufler da vorschwebt, eine Familie ohne Mama, nur mit Papa und Sohn. Die alte Taube der Göttin ist unkenntlich geworden. Und superkatholische AgentInnen und Apologeten ohne jedes Hintergrundwissen über diese “Familie“ halten den Meisner für einen „Helfer“ der Frauen gegen den Islam.

Meisner will unsere „weithin glaubenslos gewordene Gesellschaft“ wieder zum Gott der Kirchenmännermacht zurückführen, denn wir leben in einem Land mit „schöpfungswidrigen Familienmodellen“. Nun kann man sich über die Qualität der Familiemodelle und Ersatzfamilien streiten und muss nicht jede Auflösung traditioneller Gemeinschaften und den Ersatz der Mütter durch Männerpaare für Fortschritt halten – es handelt sich eher um eine weitere Stufe patriarchaler Ausschaltung der Mütter.  Aber was Meisner & co im Kopf haben, ist nicht die Mutterfamilie, sondern die alte Patriarchenmacht mit entrechteten Frauen. Noch läuft die kath. Propagandamaschine gegen die Frauen unter dem schönen Namen „Familie“.  Ach wer hätte etwas gegen eine harmonische Familie?! Aber das Kirchenrecht kennt keine halben Sachen, es zielt aufs Ganze, auf die Rückgängigmachung der Frauen-rechte, insbesondere der Geburtenkontrolle.  Die Firma Meisner & co findet sich da im Bunde mit anderen konservativen Kreisen, christl.  wie auch islamischen, die gegen die Emanzipation verbündet sind. Hier ein Beispiel aus der Schweiz, in dem das Programm schon offengelegt wird, das die röm. Kirche noch eine Weile in der Schublade hält, bis der „Rat der Religionen“ in Bern sich geeinigt hat, wo die Verwalter der patriarchalen „Schöpfungsordnung“ zusammentreffen.

In Deutschland soll Fulda „missionarischer Schwerpunkt“ werden.  Denn „hier spürt man etwas von der Glaubenskraft, die tief in dieser Erde eingerzelt ist wie die wurzeln einer alten Eiche“.

Newspeak vom Feinsten. Seit wann werden in Fulda alte Eichen geschätzt? 

II Die Anti-Aufklärer haben das Wort

Auf dem Weg zum christlichen Gottesstaat oder wie man von den demokratischen Gesetzen zum Gottesrecht zurückfindet

Unter dem Namen Christliches Bündnis für Familie, für das auch konservative blogs Werbung machen, die über den islamischen Gottesstaat aufklären wollen, finden wir die folgende Offenbarung:

Als Folge der Aufklärung entfernte sich die Schweiz zusehends von Gott. Die Zehn Gebote und das Evangelium verloren an Bedeutung. Das Volk liess die Richtlinien der öffentlichen Moral zunehmend von der menschlichen Vernunft bestimmen. Leider traten die christlichen Kirchen dieser Entwicklung nicht überzeugend entgegen. So haben sie ihre Fähigkeit, der Gesellschaft Orientierung zu vermitteln, weitgehend eingebüsst.
Die autonome Lebensgestaltung des Menschen hat uns viel Not beschert. Die Lehre von der zufälligen Entstehung allen Lebens macht die Menschen zum Spielball eigener und fremder Willkür. Ehen und Familien werden egoistischem Gewinnstreben und sexuellen Beliebigkeiten geopfert.

Ehe- und Familienprobleme, Abtreibungen, niedrige Geburtenraten, Konsumfixierung und Suchtanfälligkeit schwächen die Menschen, verursachen seelisches Leid und ausufernde Sozialkosten.

Die Zeichen schmerzhafter Krisen sind unübersehbar.
Fähigkeit, der Gesellschaft Orientierung zu vermitteln, weitgehend eingebüsst.
http://www.buendnis-c.ch/22194.html

Hier spricht die Überkonfessionelle Arbeitsgemeinschaft der Religionsrestaurateure, die weiss, dass es vor der Auklärung, als die Scheidung und die Mischehe noch verboten war nach dem irdischen und dem katholischem Kirchenrecht,  keine Ehe- und Familienprobleme gab! Was müssen das für schöne Zeiten gewesen sein, besonders für die unehelichen Mütter!  Vergewaltigung in der Ehe war auch noch nicht strafbar in diesem Paradies des pater familias! Aber die Gottvollen wissen:

Gott überlässt eine Gesellschaft in der Krise nicht ihrem Niedergang. Seine Gebote zeigen, wie im individuellen und gesellschaftlichen Rahmen sinnvolles und glückliches Leben gelingen kann. BCS engagiert sich dafür, dass das Schweizer Volk die Kriterien dieses gelingenden Lebens wieder deutlicher erkennen kann. Als unumstössliche Werte gelten uns: · Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod · die Ehe zwischen Mann und Frau · die Familie als Hort der Liebe, der Förderung und der Rücksichtnahme · Gerechtigkeit in einem Staat, der das friedliche Zusammenleben schützt · Religions- und Gewissensfreiheit ohne Einschränkung und Verfolgung · Solidarität, welche Schwache trägt und zu Eigenverantwortung motiviert · ein Wirtschaften im Dienste der Menschen und der Gesellschaft · Mitaufbau der Gesellschaft in Politik, Kultur, Wirtschaft und WissenschaftDas ‚Bündnis Christliche Schweiz‘ ruft gesellschaftlich relevante Gruppen zu einer Erneuerung der christlichen Tradition der Schweiz auf: * Wir appellieren an die Verantwortlichen der christlichen Kirchen, das Evangelium vom Versöhnungstod und der Auferstehung Jesu Christi und dem ewigen Leben zu verkünden, die Schöpfungsordnung mit ihren Werten zu lehren und die Gläubigen zur Gestaltung der Gesellschaft zu ermutigen. * Wir fordern Gesetze, welche die Ehe von Mann und Frau sowie die Familie in ihrer für die Gesellschaft konstituierenden Rolle wirksam schützen und fördern.* Wir fordern, dass in den Medien, in Erziehung, Bildung und Kultur die christlichen Wurzeln der Schweiz und die staatstragenden christlichen Werte respektiert werden.* Wir fordern den Schutz der Religions- und Gewissensfreiheit, die konsequente Durchsetzung gültiger Gesetze und die Verhinderung von Parallelgesellschaften.

Ist Letztere nicht eine Errungenschaft der Aufklärung? ?

Die Familie als Hort der Liebe wäre ein gutes Ding, wer möchte nicht in einem Hort der Liebe aufwachsen und leben? Die Frage ist nur, welche Form der patriarchalen Gesetze hinter dem Hort der häuslichen Gewalt stehen, die das Bündnis restaurieren möchte… Wohlgemerkt:  Der „Schutz des Lebens vion der Empfängnis an“ steht an erster Stelle. D.h. das demokratisch mit den Stimmen der Frauenmehrheit erkämpfte recht auf legale Abtreibung soll rückgängig gemacht werden. Das geht nur unter Aushebelung der Frauenrechte, die in der Demokratie garantiert sind und nur in der Demokratie. Hier geht’s zurück hinter die Aufklärung in die Zeit des Gottesstaats! Der Aufklärung und nicht der christlichen Kirche verdanken wir unsere demokratischen Rechte, verdanken wir alle Frauenrechte, die die katholische  Kirche nicht mehr verhindern konnte nach der Aufklärung und der Abschaffung des ancien régime. Das soll nun Schritt für Schritt rückgängig gemacht werden, und der Schrittmacher auf diesem Wege ist der Islam. Die Vermehrung ist das Hauptanliegen dieser Re-Evangelisierer und ihres frauenfeindlichen Sexualprogramms, von dem die alten Patriarchen im neuen Gewand besessen sind.  Ein Programm, mit dem mann die Konkurrenz zum Islam antreten will, der auch den islam-gegnerischen Re-Evangelisierern näher steht als die gottlosen Frauen, die sich keiner Männerkirchenmacht mehr unterwerfen wollen.  Die Aufklärung als Feindbild von Leuten, die dabei noch die Demokratie im Munde führen, aber die Frauenrechte verteufeln. Sie werden noch deutlicher werden. Noch sprechen sie in der Schweiz nicht die Sprache von Meisner, der im dt. Nachkriegskirchenstaat auftritt, als wäre seine Organisation, deren Führung zum Holocaust geschwiegen hat, der Hort des Widerstands gewesen.  In der Schweiz ist die kirchl. Frauenverteuflung noch nicht so unverfroren zu artikulieren.  Der Holocaustvergleich würde dort in seiner ganzen Perversion eher auf Granit stossen. Die römische Kirche muss da auf anderen Wegen vorgehen und via Beihilfe zur Anerkennung des Islam den Boden bereiten für die Aberkennung der mühsam erkämpften Frauenrechte.  Der Weg führt über den „Rat der Religionen“ in Bern, der sich schon um die Frauenkontrollgesetze kümmern wird. Frauen sind dort wohlweislich von Anfang an nicht vorgesehen. Atheisten und glaubenslose Demokraten sind nicht gefragt bei dem New Deal der Religionen mit Allah, der auf die staatliche Gesetzgebung abzielt. Das Stimmvolk hat es wahrscheinlich noch nicht in seinem allumfassenden Umfang realisiert, was hier vorgeht. Es geht  scheibchenweise, Kanton für Kanton. Man beginnt mit der Anerkennung des Islam als „Landeskirche“ zunächst im traditionell kath. Kanton Luzern.  Noch leben wir in einer Demokratie, in der die Gesetze von Menschen gemacht werden.  Noch definieren nicht Theologen, welchen Gebrauch die Stimmbürger von der Vernunft machen dürfen. Noch ist die Schweiz kein vordemokratischer Gottesstaat. Aber das Ziel der Gegenaufklärung ist klar erkennbar und bereits deutlich formuliert.

III Auch Allahs Wege führen nach Rom

 “Terror hat nichts mit dem wahren Islam zu tun”  (Kard.Tauran)

Der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran , hat sich dagegen ausgesprochen, den Islam als Vorstufe zum Terrorismus zu betrachten.  Bei einer “interreligiösen Konferenz” im französischen Mantauban sagte Tauran, der Terror sei „nicht auf den wahren Islam zurückzuführen, der von der großen Mehrheit der Anhänger dieser Religion praktiziert wird”.
Dabei übersieht Tauran: Der wahre Islam ist der, wie ihn der Prophet Mohammed gelebt hat. Dieser gab Morde in Auftrag, ließ gefangene Juden abschlachten in Medina, deren weibliche Angehörige und Kinder wurden zu Sklaven, die Frauen vergewaltigt, Angriffskriege gegen Andersgläubige, Schändung von deren religiösen Kultstätten, Vernichtung aller Nicht-islamischen Kultur durch Mohammed. Im Vergleich dazu erscheinen heutige Islamisten als harmlos, geradezu friedlich und tolerant.
Was Kardinal Tauran als Islam definiert, entspringt seiner Phantasie, die er von den Muslimen herleitet, die nicht terroristisch aktiv sind. Dass er nicht weiß, was im Koran steht und wie Mohammed gelebt hat, zeigt entweder, dass er vollständig inkompenent zum Thema ist, oder dass er lügt. Wenn Terror nichts mit dem wahren Islam zu tun haben soll, so hätte demnach auch der Koran und der Prophet nichts mit dem Islam zu tun. Doch Koran und Prophet sind der Islam, und nicht das, was einzelne Moslems daraus machen, wenn sie gegen die Gesetze des Koran verstoßen und friedlich und tolerant sind. –
Soweit PI
http://www.pi-news.net/2009/06/terror-hat-nichts-mit-dem-wahren-islam-zu-tun/

Wie sagte Kardinal Tauran  doch:  „Der Islam bringt Gott zurück nach Europa„. Bei PI wird er zitiert wie einer, der nicht wisse, was der wahre Islam ist. Der Kardinal ist aber der Präsident des Päpstlichen Rates für interreligiösen Dialog.  Ihm nachzusagen, er habe „übersehen“, was der Islam sei, heisst sich noch dümmer stellen als der päpstliche Dialogbeauftragte, der natürlich weiss, was er zu sagen hat und was nicht. Dieser mit allen Wassern gewaschenen Organisation zu unterstellen, ihre hohen Funktionäre hätten den Koran nicht gelesen und wüssten nicht was siei sagen oder tun, muss mit gläubigen Lesern rechnen. Der Kardinal „lügt“ auch nicht einfach, sondern macht nur  ecclesical business as usual. Apologeten „lügen“ nicht nur, sie geben vielmehr ihr Wertverständnis bekannt und setzen es offen durch. Was Tauran durchgibt, ist die katholische Hochschätzung des islamischen Monotheismus contra Menschenrechte, die dem Vatikan weit weniger wert sind als der Respekt vor Allah & co. Was die Firma Tauran & co von den Menschenrechten hält, zeigt ihre Strategie in Lateinamerika, wo sie das Männergewaltrecht auch gegen vergewaltigte Frauen und Kinder durchzusetzen versteht. Dabei muss sie gar nicht „lügen“. Auch Tauran kennt den Koran. Und er hat nichts dagegen, das ist die ganze Wahrheit, die er nicht mal verschweigen muss.  Der Religionsterror des Islam gegen Frauen ist für die Firma Tauran&co eben kein Terror, sondern Allah gefällig, und Allah gefällt dieser Firma viel besser als die von Allah  Verfolgten. Der wahre Islam ist zwar der reine Religionsterror, Terror gegen Abtrünnige, gegen Frauen und gegen Ungläubige, aber dieser Terror hat nichts mit alledem zu tun, was die Firma von Tauron so verabscheut wie die Pest in Europa, die Pest der Gottlosigkeit und der Demokratie,  die die menschliche Vernunft über das Gottesrecht stellt, von der der Islam sie erlösen soll, der ihr den Gottesstaat zurückbringt. 

Regine van Cleev

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